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 PfWB Ab-gang (Bd. 1, Sp. 32)   PfWB Ab-saß (Bd. 1, Sp. 72) 
   Ab-gang m.:
1. 'das Weggehen, Abtreten'. Er kriet 'findet' ken Abgang 'Er weiß bei einem Besuch oder im Gespräch nicht rechtzeitig ein Ende zu machen' [ KU-Kaulb KL-Hirschhn]; dafür auch PfWB Kehre. —
2. 'die Entlassung aus der Dienstpflicht, insbes. vom Militär, vom Amt, von der Schule', nach dem Schd.; sei Abgang vun de Schul [allg.]; vgl. PfWB Abkehr. —
3. +'Schwächung, Niedergang, Verfall'. a. 1359: vor abeganch des geltes 'wegen der Entwertung des Geldes' [ZweibrReg. 249]. a. 1570: ... daß der wald vnd gäreid deß Qverenbergs in merckl(ich)en schaden vnd abgang gerathen [PfWeist. I 100 (Bergz)]. —
4. 'Der Verkauf von Waren'. De Spinat hot desjohr ke(n) Abgang [verbr.]; dafür auch PfWB Absatz. —
5. 'Minderwertiges, minderwertige Überreste'. Desjohr gibbts (an der Frucht) viel A. [KU-Schmittw/O verbr.]; vgl. DWB DWb. I 43. Davon das Scheltwort Du bisch(t) de(r) A.! [ LU-Alsh]. —
6. 'Verwerfungsspalte im Gestein' (Fachausdruck der Steinhauer) [verbr.]. — RhWB Rhein. II 1002; Bad. I 8.

 

   Ab-saß m.: 'Böschung zwischen zwei Äckern', Absaß [ KU-Adb Nußb ZW-Kl'bundb Dellf]; vgl. PfWB Absatz 3. Gebräuchlicher ist das Simpl. Saß, Säß. RhWB Rhein. VII 747/48. (Sas).