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 PfWB Ab-gang (Bd. 1, Sp. 32)   ElsWB abgängig (Bd. 1, Sp. 223b)   ElsWB Absatz (Bd. 2, Sp. 381b) 
   Ab-gang m.:
1. 'das Weggehen, Abtreten'. Er kriet 'findet' ken Abgang 'Er weiß bei einem Besuch oder im Gespräch nicht rechtzeitig ein Ende zu machen' [ KU-Kaulb KL-Hirschhn]; dafür auch PfWB Kehre. —
2. 'die Entlassung aus der Dienstpflicht, insbes. vom Militär, vom Amt, von der Schule', nach dem Schd.; sei Abgang vun de Schul [allg.]; vgl. PfWB Abkehr. —
3. +'Schwächung, Niedergang, Verfall'. a. 1359: vor abeganch des geltes 'wegen der Entwertung des Geldes' [ZweibrReg. 249]. a. 1570: ... daß der wald vnd gäreid deß Qverenbergs in merckl(ich)en schaden vnd abgang gerathen [PfWeist. I 100 (Bergz)]. —
4. 'Der Verkauf von Waren'. De Spinat hot desjohr ke(n) Abgang [verbr.]; dafür auch PfWB Absatz. —
5. 'Minderwertiges, minderwertige Überreste'. Desjohr gibbts (an der Frucht) viel A. [KU-Schmittw/O verbr.]; vgl. DWB DWb. I 43. Davon das Scheltwort Du bisch(t) de(r) A.! [ LU-Alsh]. —
6. 'Verwerfungsspalte im Gestein' (Fachausdruck der Steinhauer) [verbr.]. — RhWB Rhein. II 1002; Bad. I 8.

 

  PfWB  RhWB abgängig [àpkaik Hi. Hlkr.; àpkæiχ Str.; âkai Hf.; ôkai K. Ingenh.] Adj. 1. verlegene Ware. 2. verdorben, minderwertig (Bier, Obst): agängiger Herbst, wenn die Weintrauben faul und

[Bd. 1, Sp. 224a]
überreif sind Hf. s het gschëllt, am Samsti wurd s Ogängi gherbst Ingenh. Schweiz. 2, 361.

 

 Absatz m. 1. Absatz am Schuh allg. Sich uf'm A. ʰrumdräjeⁿ sich entrüstet abwenden K. Z. 2. Ferse. Iʰ ha weʰ am A. Logelnh. 3. Bodensenkung Roppenzw.