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| PfWB ab-dreschen (Bd. 1, Sp. 18) | PfWB ab-boßen (Bd. 1, Sp. 13) | PfWB ab-wirtschaften (Bd. 1, Sp. 112) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
1. 'mit dem Dreschflegel obenhin dreschen'; die Garwe abdresche [allg.]. Das Wort wird gebraucht, wo abboße, -beßele (s. PfWB abboßen, PfWB -bößeln) nicht mehr sicherer Besitz der Mundart sind. — 2. 'gehörig durchprügeln' [verbr. VPf]. Gebräuchlicher ist das Simpl. Syn. s. PfWB verhauen. — 3. Part. Perf. s. PfWB abgedroschen. — RhWB Rhein. I 1486.
| 1. trans. a. wie PfWB abbößeln 1., abboße (ˈa|bōsə), -bouße [PfId.], nicht selten auch ohne ab-; vgl. PfWB abdreschen, PfWB -klopfen 2. — b. 'durchprügeln' Er hot ne geheerich abgeboßt [ FR-Albsh]. Syn. s. PfWB verhauen. — 2. refl. sich a. 'sich abmühen', eigtl. 'sich durch Schlagen, Klopfen abmühen'. Ich hun mich do awwer abgeboßt! [RO-Sippf]. Syn. s. PfWB abquälen. — Zu mhd. bozen 'schlagen, klopfen'. — LothWB Lothr. 1; ElsWB Els. II 103; Bad. I 2; Schwäb. I 6.
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