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| PfWB Aal-raupe (Bd. 1, Sp. 3) | PfWB Rutte (Bd. 5, Sp. 674) | ||||||
[Bd. 1, Sp. 4] [Weigand I 2]; rubēta > ahd. *rupta [Kluge-Mitzka17 Aalquappe]; dieses 1. mit Assimilation von pt zu pp in mhd. ruppe ( Lexer Lexer II 554), das bei uns a. 1547 als Ruppe (s. d.) und a. 1536 als Roppe (s. u. PfWB Ruppe) erscheint. 2. mit Assimilation von pt zu tt in pf. Rutte, erhalten in Rutter [Pirmas 1930] und im Kompos. Oolrutt. Die Verbindung dieser Formen mit Aal, das lautgerecht als Ool (ōl), in GH-Neubg als Aal (l) erscheint, findet seine Erklärung wohl in der äußeren Ähnlichkeit der beiden Fische (schlanke Gestalt, Flossensaum, schlängelnde Bewegung). Eine andere Erklärung s. DWB DWb. I 5. Ältere Belege für das Kompos., das bei Alberus schon 1550 vorkommt [Weigand I 2], fehlen im Pfälzischen. Im zusammengesetzten Wort hat das Grundwort zumeist seine lautgesetzliche Form: -rup [verbr.], -rǫp [ GH-Leimh N'potz], in der SOPf auch mit der dort gebräuchlichen Verkl.: -rubl, -rǫbl, ebenso -rut (s. o.). Das mit der Zeit unverständlich gewordene Wort erfuhr mancherorts stärkere, z. T. durch volksetymologische Deutungen beeinflußte Wandlungen, nämlich zu -rǫbər, -rubərt, -ruw(ə)l, -raup, -rap, -rip, -raupərt und wohl auch raubərt, da man den Fisch als Aalräuber ansah; weiter, und zwar fast ausschließlich mGl., mit Umstellung der Bestandteile zu rupōl, rapōl, dieses auch verkürzt zu rabəl, rabl, sodann raubōl, soweit bei diesem Namen nicht eine Verwechslung mit dem weiblichen Aal, der in Fischerkreisen auch als Raubaal bezeichnet wird, vorliegt. Mancherorts setzten sich, wie die Karte zeigt, schriftsprachliche Formen durch: ālrup, alraub. In alten Belegen erscheint auch Rufolk (s. d.). — RhWB Rhein. I 6; Bad. I 3. ![]()
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