Aalen-haut f.: olehaut [Lambert Penns 116]. Volksgl.: Wammer sich verstreent 'verstaucht' hot, soll mern gidärrti Oolehaut drumbinne; en gidärrti Oolehaut um en Knichel 'Knöchel' gebunne, kjurt Rumedies 'kuriert Rheumatismus' un halt sie aa weg [Fogel Beliefs Penns Nr. 1398, 1748]. | | Hut [Hyt allg.; Hùt Dehli.; Pl. Hit] f. 1. Haut von Menschen und Tieren. D H. abzieʰeⁿ lästig bitten, wie Kinder etwa thun Dü. Mr möcht us dr H. faʰreⁿ, springeⁿ ich bin in voller Verzweiflung Obbr. Gang mir ab dr H. belästige mich nicht mehr! Ruf. Der stëckt in ⁱⁿere schlëchteⁿ, in keiner gueteⁿ H. ist kränklich, bedenklich krank Obbr. Dem is s auʰ nit woʰl in sinere H. dem geht es schlechter als es den Anschein hat. Auf die Frage: Wo is er? wo stëckt er? erfolgt die Scherzantwort: In dr H. bis üwer d Oʰreⁿ Str. (mit dem Zusatz: wënn er nit dert is, is er verloreⁿ Z.) ‘Ein schalck in der haut’ durch und durch Geiler HK. LXXXV. S muess e jeder mit siner eigeneⁿ H. z Märt jeder muss mit sich selbst fertig werden können Hi. Er is in d H. niⁿ nix nutz, verderbt völlig unnütz, verderbt Dü.; in d Hut nin bezaʰlt gut bezahlt, preiswürdig Hf.; s is in d Hut nin gnue. ‘Wenn Si so redt, se sott Si sich in d’ Hutt ’nyn schämme’ Pfm. IV 7. Er is so dick oder so feist, was in d Hut niⁿ ma O., ähnl. Z. JB. VII 193. Der is nix nutz, wo ⁱʰne d H. aⁿrüert Bf. Iʰ ha d H. voll (sehr viel) z tʰueⁿ Hi. S schudert (schaudert) miʰ bis uf d H. S juckt ⁱʰne uf dr H. er will etwas thun, worauf Schläge erfolgen Obbr. Mit H. un Hor ësseⁿ Su. Von H. un Hor nix nutz Str.; v. H. u. H. nix an geʰn durchaus nicht verwandt sein. S is nix an iʰm aˡs H. un Knocheⁿ er ist überaus dürr Logelnh. Uf dr fuleⁿ H. lieⁿ müssig gehn, faulenzen Obbr. ‘sich uff d ful Hutt leije [Bd. 1, Sp. 390a]
den Müssiggang pflegen’ Str. Ulrich. Dëm soˡˡt mr d e nünt H. trëffeⁿ den sollte man windelweich schlagen. Dehli. ‘diß Kappen (= dieser Mantel) kläbt lang an der hütt’ Brant Narr. 13, 94. 2. Person: e gueti H. ein gutmütiger Mensch Banzenh.; e lustigi H. Str.; e fuli H.; e wildi H. Zu einem schwer Arbeitenden: Iʰ schwitz, wenn iʰ dⁱr zue lueg! — Iʰ glaüb's woʰl, so e fuli H. schwitzt, bi Gott, glich! Ruf. 3. Haut auf der Milch NBreis. U. Demin. | | Aalen-haut f.: olehaut [Lambert Penns 116]. Volksgl.: Wammer sich verstreent 'verstaucht' hot, soll mern gidärrti Oolehaut drumbinne; en gidärrti Oolehaut um en Knichel 'Knöchel' gebunne, kjurt Rumedies 'kuriert Rheumatismus' un halt sie aa weg [Fogel Beliefs Penns Nr. 1398, 1748]. |
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