RhWB [Weber-vogel: einen V. Weberknecht gibt es nicht, wohl eine so benannte Spinnenart; was ist gemeint?]. | | NRhWB PfWB ElsWB LothWB weben das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk wēwə, gəwēbt, sonst -ēw-, –-, –ēə-, –ęv-, –e-, –ə-, –ęə-, –īə- [Wermelsk -ei-]; gəwf(t) (s.leben) schw.: 1. wie nhd.; bis ca. 1890 gab es fast in jedem Dorf noch je einen Bauern, der im Nebenberuf das Leinen-, Hanfgarn der Bauersfrauen webte (auch Lengen machen Rip); Lenge, Woll w.; von der gewerbl. Weberei, Dochw. RA.: Dat W. es en ärm Leeven; wer et net kann, der blif dovan MGladb. Wer et W. net kann, der bl. mar dovan, — der halt sech d. SNfrk. Dür-Gey. Got geschleit (geschlichtet) es half geweəft MGladb-Korschenbr. We tösche Kammb en Reit (Ried) dritt (scheisst), ka Strount (Kot) w. Eup. De wefft möt Ärm on Ben schwatzt u. gestikuliert Kref-Osterath. En de Lout (Luft) w. stieren Kemp-UWeiden. Ich w. dir finf Finger int Gesicht! ohrfeige dich Simm-Schwarzerden. — 2. ein im Gefüge lockerer Gegenstand weəft Erk-Rickelr. — Abl.: die Wewerei, dat Gewef(s). | | RhWB [Weber-vogel: einen V. Weberknecht gibt es nicht, wohl eine so benannte Spinnenart; was ist gemeint?]. |
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