RhWB Knubbel | | NRhWB Knubbel das Wort ist Rhfrk, Mosfrk selten, u. zwar -ub- Kreuzn-Karlshf, Wend-Pfeffelb, Saarbr, Ottw, Saarbg-Temmels, Trier-Lampaden, Daun-Stdt, Koch-Stdt Carden Ulmen, Kobl-Stdt; -uw- Saarbr-Göttelborn Ottenhsn, Saarl-Berus; -ūərw- Merz-Saarhölzb; -ōw- Trier-Welschbillig; -ūw- Bitb-Geichl Mettend, Trier-Olk; -uw- Kobl-Bendrf, May-Andernach; n. einschl. einer L. Prüm-Rommersh Ihren, Schleid-Dahlem Reschd Hellenth Roderath, Daun-Lissend, Aden-Reifferschd OElz, Neuw-Rheinbrohl, Südgrenze von kurköln. Neuw, Altk-Horhsn Bachenbg Leingen NFischb Birken, Siegld ist das Wort -ub- allg. [-ob- Bo-Waldrf, Sieg-Felderhoferbrück Seelschd Fussh (u. -u-), Wippf-Unterf, Gummb-Homburgisch NBreidenb, Dinsl-Aldenr; -ub- m., -ob- f. Siegld; -ø- Siegld-Salchend; -uw-, –uv- Neuw-Etschd, Altk-Horhsn NFischb, Siegld-Hilchenb, Waldbr-Morsb, Malm-Amel Emmels, Geilk-Gangelt, Neuss-Nievenh, Rees-Lackhsn; -ōw- Neuw-Datzeroth; -uv-, Pl. -ələ u. -øvələ, –y-, –øw- in besonderer Bed. 2 a ε im -ub- Geb. LRip, Eup, Aach, Mörs-Neuk]; Pl. -ələ [-øbələ Malm-Bütgenb], Klevld -əlts; Demin. -ybəlχə, –kə, –ltjə m.: 1. jede Unebenheit, Erhöhung, Beule, Knorren, Knoten, Klumpen Allg., im bes. a.α. wulstartige Erhöhung am Körper (Geschwulst, Knoten, Dutz, Drüsenanschwellung, Beule, Frostbeule, Gichtknoten), am Baume (knorriger Auswuchs), unregelmässige Erhöhung in einem Brett, an einem Kleidungsstück; he hät ene Kn. am Hals (Ben, om Kopp udgl.); den Kn. op-, usschnegge (aufschneiden) losse Rip, Allg., de hät sech enne decke Kn. an der Kopp gefalle Erk, Allg.; ek häbb min en decke Kn. gestote Rees; an dem Bom, op dem Brett, op dem Weg sen vill Kn.ə Rip, Allg. RA.: De hät Kn.ə henger (hinter) de Uhre (Ohren) er hat es dick hinter den Ohren, ist gerissen, schlau-dumm MülhRh-Overath, Köln-Weiss, — Knöbbele önner de Armen er schafft nicht gerne Malm-Bütgenb. De hät do, wo die andere de Verstand han, ene Kn. Sieg-Menden. Ich schlonn dich Kn.ə op der Kopp wie ne holländsche Kies! MGladb. De hät ene gehürege Kn. om Röck einen Höcker Rip, Allg.; Knuvvele an de Hänj angeschwollene Stellen an den Händen, vom Arbeiten Heinsb-Millen. — β. -ybəlχən Rillenseite des Spielknöchels Gummb-Hesselb (die [Bd. 4, Sp. 1015]
andere Seite Wibbelchen, Büchelchen, Sübbelchen). — b. für sich bestehender Klumpen, zusammengeballte Masse, grobes Stück, Menge, Haufen; et sen Kn.ə em Mehl rundliche Klümpchen; e hät Kn.ə Blot gespeit; ene Kn. Dreck (Lehm, Deg); ene Kn. Garn (Hor) ein Knäuel ineinandergewirrtes G. Rip, Allg. [-øb-, –y- Rees-Drevenack; -i- Milling]; Knubbels an de Batzen Kotklümpchen an den Hinterschenkeln des Viehs Mörs, Allg.; ene Kn. Brut (Flesch udgl.) gehöriges, derbes Stück; Kn.ə Flesch, wie en Oss (Ochse) su gruss, wuərten do afgeresse; de hät ene Kn. Geld; Kn.ə dicke Ackerschollen; ene Kn. (Holz) ein gehöriger Knorren Holz, Kollekn. Stück Steinkohle Rip, Allg.; Knübbelsche Haselnüsse zu 2, 3, 4 an einem Stiele Neuss-Dormag, Geilk, Heinsb-Kirchhv; ene Kn. Kiərschen an enem Ästchen; dat Doch (Tuch) log en enem Kn. om Deisch; de hät de Stoff en enem Kn. zesammegepack; de Beie sossen op enen Kn.; de Junge sosse zo Kn.ə beienein; ene Kn. Lück (Leute) (Kender, Pänz, Wechter) ein Haufen, Gedränge, Gewimmel von Leuten; jeden Ovend setz et ganze Knübbelche (die Klique) öm der runden Desch Rip, Allg.; der Kn. ist die Gesamtheit der Mädchen, die als Mailehn keinen Ansteigerer finden, em Kn. sen; em Kn. em Kn. blevve Rheinb, Eusk; Kn. op Hauf blive; et Trengche (Katharina) on et Griet sen Haufen auf H., reichlich, im Überfluss; die han Kn. op H., se stonden Kn. op H. Köln, Bo, Rheinb, Ahrw. — 2. übertr. a. sachl. α. -ybəlχə ganz kurzer Schuhnagel Aden-OElz, Eusk-Ahrem, Bo-Walberbg, Köln-Niehl, Sol-Langenf, Geld-Veert; -yw- May-Andernach. — β. -ubələ Pl. dicke Kartoffeln; bat sen dat ävver Kn.ə van Erdäppel! Sieg, Rip; -ybəl Ahrw-Gelsd. — γ. -ubələ Pl. Stachelbeeren Bo-Walberbg (u. -ȳ:-), Köln-Brühl; s. Knübel. — δ. -ybəlχər Pl. die kleinen Zähnchen der Kinder Sol-Langenf. — ε. verächtl. -ubələ (-əlts) Pl. [der Sg. ist sehr selten -øwəl f. Klev, -uv- f. Eup, MüEif; -y- m. Eusk-Lechenich Zülp] Fingergelenk, Mittelhandknochen, ungeschickte, unförmliche Finger, Hände, dicke Faust Mörs; -yb- Sol-Leichl; -uv- Geld, Geilk [auch -ū-, wie auch Heinsb, s. bei Knaube], Aach, Eup, Monsch, Dür, Eusk-Schwerfen; -yv- Dür, Bergh, Eusk; -ȳəv- Erk-Stdt Gevenich Kofferen; -øv- Aach-Eschw, Jül-Aldenhv (-y-) OMerz, Monsch-Germeter, Eusk-Antw Billig Zülp; -øwəlts Mörs-Neuk (u. -ubəlts), Klev; -iwəl Pl. uNahe; wer för angere de Kraschteie (Kastanien) us je Füər holle wellt, deə verbrennt sech de Knuvvele Aach; de Knüvvele von de War! Finger weg Eusk; enen op de Knüvvele haue Dür, Allg.; einen in de Knubbele kriən Mörs; den häbbe se töschen de Kn.ə Mörs, Allg. — b. persönl. α. kleiner, dicker, untersetzter Mensch, Knirps; ene Kn. von em Kerl (Jong, Wif); enen klenen Kn. Rip, Allg. Kn. angebrannt Knirps Sieg-Hennef; Kn. em Murloch [Bd. 4, Sp. 1016]
(Mauerloch) dickes, schmutziges Weib Sieg-Fussh. — β. starker, gesetzter Bursche Allg. — γ. -ybəlχə Kosew. für kleines, dickes Kind Allg. — δ. -ybəlχə kleines Huhn Rheinb-Odend. — Abl.: dat Geknubbel(s) die vielen, lästigen, unangebrachten Knubbeln, das Gedränge. | | RhWB Knubbel |