Wörterbuchnetz
Netz-Navigator
 
 NRhWB Klocke (Bd. 9, Sp. 1336)   RhWB Klocke (Bd. 4, Sp. 748) 
  RhWB Klocke f.: Glockensprache der Bonner Kirchen; Herz-Jesu: /: Et Traudche krit e Kind, et Tr. kr. e K. :/ Waisenhaus: /: Et es en Sünd on en Schand, et es en S. on en Sch. :/ Stiftskirche: /: Von wäm dann? Von wäm dann? :/ Münster: /: Schwamm drövver, Schwamm drövver :/. — Zu 2.b. auch Taschenuhr Erk-Houverath, Mörs-Stdt, Geld-Nieukerk Winternam, Rees-Flüren Krudenbg. — 3.a.ι. Eisenhut, Aconitum Bo-Berkum, Jül-Pattern (-χən).

 

  NRhWB Klocke Rhfrk glǫk (mitteloffenes o); an der Saar sö. einschl. Saarl-Friedrichsw Differten Lisd (ausschl.) Fraulautern Saarwelling Labch, Ottw-Eiw -o- [doch Schaffhsn Hostenb -ǫ-]; n. der L. in Saarl -ǫ-; in Merz, Saarbg südl. Merz-Büding Dreisb Keuching Saarhölzb Scheiden -o-; innerh. Saarbg-Welling Nohn Orscholz Kessl Sinz -a-; sonst in Saarbg --; Trier-Ld (Mos, n. Mos), Bitb --; Wittl -ā-; sonst im allg. OMosfrk -ǫ-; in Neuw südl. Breitschd Haberschd OWeroth Hilgert Wahlr -a-; Pl. -gə(n), Demin. glęgəlχə, –-, –e-; Rip, Nfrk klǫk [Berg ö. Ürd.-L. Sg. -kə]; Pl. -kə(n), Demin. Rip klkχə, mehr -kəlχə, Nfrk -kskə f.: 1. die Kirchen-, Turmglocke, Kirche-, Turnkl.; man unterscheidet je nach der Anzahl der Gl. nach der Grösse (meist drei) de grusse (decke), meddelste, klen Kl. Rip, Allg. [in Schleid-Hellenth de al Kl. die tief gestimmte, de jong Kl. die hoch gest. Gl.; de irstemols Kl. die grössere Gl., welche zum ersten Male zur Messe läutet u. de zweddemols Kl. die kleinere Gl., die zum zweiten Male zur Messe läutet Bergh-Hüchelhv]. RA.: Die grosse Kl. bezahlt alles die Totengl., d. h. der Tod hebt alle Verpflichtungen auf Waldbr, May, Kemp-Süchteln. Alles an de grusse Kl. hange ausplaudern Rip, Allg. — Ausserdem je nach Gelegenheit de Brand-, Sturm-, Trur- (Sterf-), Morges-, Meddags-, Ovends-, Betkl. (s. d. W.), d. h. Geläute zu bestimmter Zeit mit besondern oder den alltäglichen Gl. — Vergleiche. Esu klor wie e Klöckelche vom klaren Himmel Rheinb-Meckenh; die Dern, die hät en Stemm nett so hell wie en Klöckske Mörs, Allg.; et blenkt (et sengt) so helder wie en Klöckske Klev-Calcar; er singt (hat en Stimm) wie en kaputte Kl. Simm-Unzenbg; et geiht äs en Klöckske MülhRuhr, Nfrk; gesongk wie en Kl. Schleid-Hellenth; dem geht de Mul wie en Kl. MGladb-Rheydt; e Röckske wie en Klöckske so gut steht der Rock Kemp. Schon, scharmant, e Röckske wie e Klöckske, sät Schnider Arnold, du satt he der Ärmsknökel boəven Kref-Osterath. — Met Dürende (Düren) Lehm es got Kl.ə gesse Dür. Kl.ə gesse, Kugele schesse un Düvele banne, der nit dobei hof (huft, brauch) zo sin, de blif dervun Köln-Stdt. — (An) de Kl. trecke (ziehen) den Gl.strang. RA.: De Kl. trecke laut weinen Nfrk; an de gruəte Kl. trecke heiraten, MGladb, Erk. — De Kl. löck (läutet ), löck en, löck zesamme; de grusse (klen) Kl. lögge; met de Kl.ə (met ener, zwei Kl.ə) lögge Rip, Allg.; et luət Kl. en zesamme es läutet mit einer u. mit zwei Gl. Aach-Würselen; de Kl. geht an wenn sie nach mehrmaligem Ziehen den ersten Ton angibt Rip. RA.: Mer wess noch net, wat de Kl. leit es kann noch ganz

[Bd. 4, Sp. 749]
anders kommen Trier-Mehring. Löckten dem ens de Kl.ə! läge er doch im Grabe Schleid-Hellenth. Anger Kl.ə lögge andere Saiten aufziehen, seine Laune ändern ebd. Wellste Kl.ə lüden? zu dem Kind, das Rotzfäden aus der Nase hängen hat NBerg. De darfscht net aure (eure) än Kl. lauden heren, de muscht ach de anner h. Saarl-Berus. Da fange de Kl.ə e je Mönster van alleng (allein) an et luə das ist unmöglich Aach. Den häbben de Kl.ə rick gelüjt es sind so viele aus seiner Verwandtschaft gestorben, dass er sich reich geerbt hat Klev. Klen Kl.ə löggen och Sieg-Eitorf, — klingen och Köln-Stdt. Je huhter (höher) de Kl. hängk, desto mih klenk se vom Stolzen, Reichen Bergh-Blatzh. Er hert de Kl.ə drei Meilen weit l. er hört gut Neuw-Dierd, — ze Rom l. Rheinb-Queckenbg; de Kl.ə legden hiren, eawer net wessen, wu se hinken er hat etwas erzählen hören u. weiss nicht genau Bescheid Bitb, Allg.; hei hät wat lüən hören on wett nit, wor de Kl.ə hangen Mörs, Allg., — he wass nöt, wat et soll bedeiden Trier, — wess ävver net, wovan dann dat de Kl.ə komme Aach-Merkst; der hatt e Kl. gehert laure un wusst nit, wo der Schall herkumm is Saarbr-Berschw. Ich hon e Kleckche leire here ich habe schon so etwas gehört davon Hunsr, Verbr; och, dat Klöcks-che kenn ich! Aach; dau kennscht et doch läuden gehurt hun Merz-Losh. Mer soll nemmen esou weckt (weit) freie gohn, dat mer de Kl.ən dohem noch həiərt Prüm-Ihren. Du bruchs mer net möt der Kl. ze lögge mit dem Zaunpfahl zu winken; ich verstehe schon Sieg-Ägid. Met alle Kl.ə l. viel Prunk veranstalten Schleid; de Kl.ə verschlisse dass. ebd. Ech haue dech, datste mens, et löck en allen Kl.ə Mettag! Sülzt. — Gebaschte (geborstene) Kl.ə han schlechte Klang Köln-Stdt. De Kl. rappelt wie en alt Deppen, — e Giessblech Rhfrk, Mosfrk; de Kl. quitsch wenn sie nicht eingeschmiert ist Rip. — De Kl. schleht (schlägt) die mit einer Gl. verbundene Turmuhr zeigt durch Gl.schlag die Stunde an; de Kl. schleht zehn (udgl.); et es Kl. zehn Rip, Nfrk [Rhfrk, Mosfrk u. auch Rip Schlag z.; in Aach bedeutet Kl. acht ¼ Stunde vorher, weil dann in Fabriken ein Gl.zeichen zum Frühstück gegeben wird]; jetz wesste (weisst du), wat de Kl. geschlage hät was die Sache auf sich hat; dass du Schläge bekommst Rip, Nfrk; he sall dech wall sage, wat de Kl. geschlage hät dir den Kopf waschen Heinsb; de wess (sieht) alles, wat de Kl. schleht weiss alle Neuigkeiten Rip, Nfrk; dat (den) es alles, wat de Kl. schleht gesagt, wenn jmd. auf einen andern grosse Stücke hält, ihn vor andern begünstigt, bes. wenn ein Bursche bei einem Mädchen hoch im Ansehen steht (ein Unterton des Neides liegt darin) Malm; de hät alles (do wor alles ze han), wat de Kl. schleht alles Mögliche Rip; de köt (et löf) alles, wat de Kl. schleht jeder Sieg; dat ös Jan, wat de Kl. schleiht der Name

[Bd. 4, Sp. 750]
Johann ist stark vertreten Mörs; sprenge, wat de Kl. schleht sehr aufmerksam, gefällig sein (oft aufdringlich) Kref-Linn; dat geng: Nonk (Onkel) hei en Nonk da, wat de Kl. schloug er markierte den Oheim, so oft man wollte Eup. No hem komme, wenn de Kl. met Bettsches schleht Geld-Leuth. Drei Deil welle geschlage sin: de Kl., der Esel un e fule Knech Köln. De Kl. schleht för em Boərd man findet keinen Beifall (der Klöpfel schlägt nur an einer Seite gegen den Rand; der zweite Anschlag ist etwa als Antwort (Beifall) zum ersten zu deuten) Erk-Elmpt. De Kl. schleht Iser die Sache geht schief Bergh-Hüchelhv. — Op de Kl. schlohn mit einem Hammer statt des Klöppels auf die Aussenwand der Gl. schlagen, in raschen Schlägen, wenn Feuer ausgebrochen ist; et schleht op de Kl., wo mag et brenne! Rip, Grevbr. — Andere Bezeichnungen der verschiedenen Arten der Gl.zeichen s. bammen, bampen, beiern, bimmen, bimmeln, klämpen, klimpen, kläppen, zinken; de Kl. singt so lang hallt so lange nach, es stirbt dann bald jmd. Wend. — Von der Turmuhr im bes.: De Kl.ə geiht nom Wein (Winde) von der alten Turmuhr der Peterskirche, die wegen Alters sehr unregelmässig ging, jetzt gesagt, wenn etwas nicht regelmässig von statten geht MülhRuhr. Wieviel Uhr ist es? Scherzh. Antwort: Fenef bis Kl.ə Saarbr-Dudw; e Verdel op (für de) Kl. Verbr.; halbe of Gl.ə Kobl-Kettig; halwer zwesche de Kl.ə Kobl-Neuend; halwer (Vierdel) of de Kl.ə, wenn de Hond scheisst, get et Brocke May, Altk, Saarbr, Meis, Daun, — wenn der Hahn scheisst, gebt's Brih, noch finf Minute ze frih Ottw-Neunk (S. Kl. 2 b). — Verschiedene RA.: Gliche Kl.ə, gl.ə Seil Köln-Stdt. Dag Kl., ich werde dinge Kläpper! scherzh. Anrede an jmd., zu dem man in ein dauerndes Verhältnis tritt Köln. Me hört nit Kl. noch Kläppel weder Stundenschlag noch Läuten Duisb, Kemp; Kl. en Kläppel, Kest en Kast, Pott en Pann allerlei Gerät Klevld. De Kl.ə werde möt der Tit langer wie et Sel von der Impotenz alter Männer Kemp-Dülken. Me kennt de Kl. an de Klang, de Kapuzinder an de Strang, den Bur an de Gabel on den Avekat an den Schnabel Mörs-Rheinbg. Met ener Kl. os et och gedohn! grossartige Feiern sind nicht notwendig Schleid-Hellenth. De hät mot de Kl.ə bezahlt wenn einer starb, der seine Schulden nicht bezahlte Schleid-Reifferschd. Hej worden op het best met alle Kl.ən begrawen Rees. Hönger de Kl. kuə zu spät kommen Schleid-Hellenth. Op dem Klöckelchen spille losse jmd. durch bezahltes Gl.spiel auf dem Annakirchturm ehren wollen Dür. Hellglockendag am hellichten Tag Bitb-NWeis. — Wohl jedes Dorf hat eine Deutung des Gl.geläutes des Nachbardorfes, z. B. Lecht Longk (leichtes Land), ärm Lüj, huəhch Berg, mager Küj! läuten die Gl. von Geld-Herongen; ärm Dörp, ge Geld, röggen

[Bd. 4, Sp. 751]
Wecken, dönn Bier! die von MGladb-Kleinenbr; denn Grombere on Mehlzopp! die von Prüm-Duppach; Susann, schneid de Zopp ein; wieviel dann? En Bauchbitt voll; Wer esst se dann? Ei et Susann! die von Trier-Beschd; Tuffele, Gemös on Limmes-chesfleisch, dat es de Remagener ihr Kermesspeis; dat denk eis, dat denk eis! Kirmesgeläute der von Ahrw-Remag; schäpp de Brei aus! Aden-Spessart; bringt Pennegen! Trier-Schweich; drei Menkel, drei Sester, mei Bruder, mei Schwester! die von Goar-Wermuth; bomm, bilomm, Apapp komm! Neuw-Rossb; bomm, b., Stutemann, Kastemann, Retemann, de alles kann! Neuw-Linz; Meskendahl un Ambrock (Presbyter), treck am Striərt (Sterz) un komm doch! Lennep-Radevormwald; fule Fösch (Fisch) un Finte (Weissfisch), ruch (riech) ens, wat se stenke, no denk eis, no denk eis! Ahrw-Kripp; Andunn, komm, bimbam, Andunn! Neuw-Dierd; en Steimel (Neuw-Steimel) es mei Heimel; hätt mech die Heignis (Genüglichkeit) net gefonne, dann wör ich net no Dierdorf komme. All Dag dreimol Kässchmer! Zell-Pünderich. De Burger (Zell-Burg) kläppere em Kässchmerdeppen! Wittl-Reil. Em Mörmeler Dom hange de Kl.ə em Birbom Neckspr. auf Grevbr-Mürmelen (u. viele a. Var.; s. auch beiern, läuten, bam, bimbam). — Kinderspr. Bombam, doət Mann, duh dich an un kumm dann! Waldbr-Heischd. Bimbam, de Kl. is krank, leir e dore Mann im Schank! Wer will ne begrawe? De Kowe (Krähen) ore de Rawe! Saarbr-Heusw, — di Vegel un die Rawe; es Gredel vun der Willerbach hat sich halwer dot gelacht Saarbr-Gersw, — die Spatze un die Rawe. Wer well en dann besenge? Et Pederche (die Schelercher, Kinnercher, et Chriskinnche) von Binge Birkf, Wend. Bombam, Kl. es krank! Wo dann? Kreuzgang Bernk-Wehlen, — wu dann? Öm Kreizgang. Wat fählt er dann? E Schäppche Wein. Dat kann nöt sein Trier. Bimbam, de Kl. ös krank, wuvonn dann? De Körch ös leer; dat glaw eich ehr Trier. Bimbom, Belle, Kl.ə va Kapelle, lu we för ene duəde Manne, lit en e Keske (Sarg). Wu souwe (sollen) ver em dann begrave? En Pasture sene Gaərde. Wu souve ver öm dann de Preədeg duəhn? Op Pasture sene Presdegstouhl Eup. Em Dorp op der Leien (Höfe bei Waldbr-Eckenhg) es en alen (alter) Doərmann (Torwächter) henger der aler Kesten, de heət sich doət gefesten (gefurzt). We sall en dann begrawen? De Kroən un de Rawen usf. Waldbr-Eckenhg. — Grabinschrift eines Glöckners. Hier röst Jann Leppel, hej lefde van de Kl. en stirf van de Kläppel Klev-Rindern. — Rätsel. Ich bin en Speis, die kener isst, ich bin getauft und doch kein Christ, ich hab ans Stehlen nie gedacht und hab's zum Hängen doch gebracht, häng oben zwischen vier Mauern und rufe Bürgern und Bauern Bernk-Erden. Drei ongebore Kreste weckte ne Mann; e nohm seng Frau onger de Ärm on geng en sie Motter on empfeng

[Bd. 4, Sp. 752]
si Vatter drei Kirchenglocken (die getauft, aber nicht geboren sind) weckten den Pfarrer; er nahm sein Brevier u. ging in die Kirche (seine Mutter) u. empfing in der hl. Messe seinen Vater Dür-Stdt. — Volksgl. Gründonnerstag, während dem das Gloria in der Messe gesungen wird, fliegen die Gl. no Rom, Weck(brei, Reisbrei, Papp) essen (beichten Trier), Karsamstag Morgen kehren sie zurück Allg.; wenn mer sech en al Mang (Mande) op der Kopp hängk, dann kann mer se sehn Dür. — Hert mer de Monzelfeller Kl.ə leiden (läuten), dat soll bestemmt of Ren deiden Bernk-Andel. — Einen Todesfall bedeutet es, wenn de Kl. onder de halwe Mess (bei der Wandlung) schleht (Stundenschlag) Verbr.; Kl. un Auer (Uhr) bedeit Trauer oNahe; wann de Kl.ən von zwei Derfern metenander lauden Saarl, Simm; wenn de Kanner su ger on de Kl.ən leiden Bitb-Kyllbgw; wenn beim Dudegelücks (-geläute) de Kl.ə spillen MülhRh-BGladb; wann de Gl.ə domp leiden Koch-Wirfus, Verbr. — Sagen von versunkenen u. vergrabenen Gl. sind zahlreich. — Volksbr. In der WEif wurden in der Mainacht die Gl. die ganze Nacht geläutet, um die Saaten vor Schaden zu bewahren. — 2.a. e je Kl. häufige Hausmarke Aach. — b. Wanduhr mit Schlagwerk, Perpendikel (Terpenteker), Pönder, Klockewiser, –kas, Zifferblatt (die Taschenuhr Uhr) Eup, Aach, SNfrk, Klevld; de Kl. geht (net miəh), — steht, — blift stoəhn, — löppt; de Kl. opdriəhne, — optrecke, anstuəte; de Kl., die löf wie en Wangklus zu schnell Grevbr-Wevelinghv; de Kl. hät tehn Uhr geschlage. Wat es de Kl.; wie völl hät de Kl.? wie viel Uhr; et es Kl. es ist Zeit; et es Kl. half vier; op de Kl. noə hem komme. RA.: Wat es de Kl.? Scherzh. Antw.: En Vierdel op de Engefott (Entenarsch) MGladb-Viersen; en V. op de Kl.; wenn de Hund schitt (scheisst) (dritt), kris de en Brock Wesel, Mörs-Rumeln; en V. op de Kl., kick de Katt unger de Stetz. dann häsed decke Brocke Kref-Lank; wat de Kl. et lest geschlage hät Rees. He schlöppt nett met de ganze Kl. rond volle zwölf Stunden Mörs. Stoht op, gej jonge Knabe, gej hät lang genug geschlape; treck an owe schone Rock; vier Ühre hät de Kl.! Geld-Kevelaer. Gej Mäjches en Burenne, gej könnt noch well en Knöche (Knötchen) spenne, en Knöche of en Knott; tiehn Ühre hät de Kl.! Ruf des Nachtwächters ebd. — Scherəsch Kl. = 7½ Minuten Eup; Börgersch Kl. Polizeistunde Aach-Stdt. — Verdel op de Kl. ein Kindersp.; eine Reihe Kinder wird um eine bis 12 gedachte Zahl befragt; wer sie errät, wird verfolgt u. mit einem geknoteten Taschentuch geschlagen, u. dieser stellt dann die Frage: Verdel op? Kref-Lank, sonst Nfrk Klöckske, wu lat (spät)?3. übertr. a. Glockenförmiges. α. Klöckelcher Schellengeläute der Pferde Verbr. — β. Lampengl., Käsegl. Allg. — γ. weiter Ärmel Aden-Liers. — δ. Schrappe zum Abschaben

[Bd. 4, Sp. 753]
der Schweineborsten Altk-NFischb, Gummb, Klev. — ε. sechseckiger Papierdrachen Eup. — ζ. das untere Ende der senkrechten Pfeiler des Niedermendinger Steines. — η. Rotzfaden Kemp-Süchteln. — θ. Pl. Kotklümpchen an den Haaren des Stallviehs Kreuzn-Bockenau; Kläckelche Koch-Leienkaul. — ι. Klöcksken glockenartige Blüte NBerg; Kläckcher Pl. Fuchsien Simm-Buch, Ottw; Zittergras, briza Saarl-Differten Hostenb; Klöckelcher Dür-Geich; Klöckskes Akelei Geld-Kevelaer Schravelen; campanula Barm; Kläckelcher Trier-Geizenbg. — b.α. die Frühstücks-, Mittags- u. Kaffeepause in den Fabriken Aach. — β. der Nachtschlag der Kinder Bernk-Wolf.