Wörterbuchnetz
Netz-Navigator
 
 NRhWB Kapaunen-buch (Bd. 9, Sp. 1326)   PfWB Kapaun (Bd. 4, Sp. 51)   PfWB Koppen (Bd. 4, Sp. 474) 
 Kapaunen-buch Daun-Brockschd n.: in der scherzh. RA.: De kemmt en et Kabauneboch es besteht keine Aussicht mehr, dass er noch heiratet, er bleibt Junggeselle.

 

   Kapaun, Kapauner, Kappen m.: 'kastrierter, gemästeter Hahn', Kabaun (kaˈbaun) [mancherorts NWPf Rockhs], Kabaun (kaˈbaun) [ KU-Schmittw/O], Kabun (kaˈbūn) [lothr. SWPf (Nachlaß Keiper)], Koppen [Klein Prov. 49], Kapauner (kaˈbaunər) [ Don-Schowe Torscha]. RA.: Der hot e Kopp wie e K. 'einen dicken Kopf mit rotem Gesicht' [ KU-A'glan]; e Keppche wie e Kabainche, dass. [Kus]; e Paar Backe wie e K. [ KU-Körbn]. Er is so fett wie e K. [ KU-Schmittw/O]. a. 1492: Item fur ein cappen zwei pfund heller [PfWeist. 11 (FR-Albsh)]. a.

[Bd. 4, Sp. 52]
1580: Solche zween cappen seindt alwegen von berißguth außgericht worden [PfWeist. 150 (IB-Bliesmg)]. a. 1587: Wan einer ein jungen hanen, dor auß man die coppen macht, ... vmb Bartholmei (24. Aug.) so groß ist, das er auff ein dreystickeltten stull fligen kan, sollen die hern zu disem malldag denselbigen nemen [PfWeist. 187 (KU-Bosb)]. a. 1646: wird dieser Cappen Jährlich bey 12 Pf gelassen [Landstl (Christmann Notizen)]. Südhess. III 1092; RhWB Rhein. IV 148; LothWB Lothr. 274; Bad. III 66.

 

  Koppen s. PfWB Kapaun.