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 NLexer strûbe (Bd. 3, Sp. 371)   RhWB Straupe (Bd. 8, Sp. 802)   Lexer strûbe (Bd. 2, Sp. 1251) 
 Straupe das Wort, mhd.  Lexer strûb, strûp, asächs. strûf der Bed. nach entsprechend, aber lautl. auf strûp zurückgehend, da die flekt. Formen nur -bə, nicht -wə, aufweisen, ist Rhfrk an der Nahe, in Ottw, Saarbr, u. Mosfrk in Saarl-Hüttersd, Merz-Conf Haustadt Krettnich Saarhölzbach, Trier-Damflos Mehring Mettnich Thörnich verbr., z. zwar -aup [Birkf-Idar -ō-], -ǫu-, Pl. -bə f.: 1.Strauch, bes. von Weiden, Gestrüppteilen: Haselnuss-, Dornstr. RA.: Em Herwscht setzt henner jerer Str. e anner Werrer (Wetter) Ottw-Theley. — 2. übertr. Regenschauer Goar-Biebernh, abseits. — Abl.: Dat Gestraup(s).

 

 NLexer FindeB strûbe strûp adj. (BMZ II2. 702a)starrend, rauh emporstehend (von haaren, federn), struppig. strûb, strûp hâr L.Alex. 150. Herb. 3255. diu turteltûbe, diu slehte niht diu strûbe Mart. 83,12. dô wart gên ir vil strûbe manec tûvels habechspil Roth denkm. 63,71. bildl. ir muot was sleht niht strûbe Mart. 8,82 ; voll, erfüllt von ( gen. ) ich bin der freuden strûbe (: tûbe) und des leides slehte Ulr. Wh. 164 b ;