ElsWB PfWB Steft II viereckiger Nagel ohne Kopf s. Stift. | | PfWB LothWB Stëfzeⁿ [ʿStaftsə Horbg. Dü. U.; ʿStæftsə Str. Wh.; Demin. ʿStaftsələ Dü., ʿStaftslə Bisch.] m. 1. grobe Nadel, um Strümpfe zu flicken Kerzf. ‘silberne Steftzen’ Geiler Brös. 1,95. CS. Hist. ‘die Stefftzen ... der Nesteln les fers ... des aiguillettes’ Martin Coll. 19; Acheminement 166. 2. Nadel ohne Spitze zum Einziehen von Nestelbändern in einen Saum Dü. Wh. Se, nimm dëⁿ S. un ziej e Bändele durich [Bd. 2, Sp. 578a]
das Säckle! Horbg. 3. kleiner Nagel; Holzstift des Schuhmachers Mütt. S. uf d Schuʰ schlaujeⁿ Lobs. Wenn irgendwo ein kleines Loch ist, das nicht sein soll, so sagt man: Schle e Stëfzl drin! Bisch. ‘er hät sich e Stefze in de Büch ghämmert’ Schlettst. Ztg. 25. VII. 96. Unfolgsamen Jagdhunden legt man zur Strafe bisweilen Halsbänder mit nach innen gerichteten spitzen Stachleⁿ (früher Stëfzen) an K. ‘ein Rudenbannd mit stechend stefftzen’ St. Pilt 1530 Als. 1858/61, 316. 4. Hammerstichel, ein Werkzeug von Eisen, dient zum Einschlagen von Löchern in Blech, auch in Kleiderstoffe zum Ausnähen von Ringellöchern Geud. 5. Rausch Str. Wh. Gestʳⁿ hes wider e S. ghet! Mutzig. — Schwäb. 508. Bayer. 2, 737. Pfalz. |
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