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 LothWB Steft II (Bd. 1, Sp. 494b)   DWB stefzen (Bd. 17, Sp. 1374) 
  ElsWB  PfWB Steft II viereckiger Nagel ohne Kopf s. Stift.

 

 stefzen, m., wortbildung zum vorigen mittels az-suffixes, besonders in der bedeutung von steft 1 a; armgezierd, als gestückte ermel, die sie tragen uf den achseln und silbrin stefzen an den menteln Keisersberg brösamlein 1, 95b; die nestel von seiden, nach der hosen farb, mit silbern stefftzen Gargantua 451 neudr.; dem ware ein stefftzen am nestel abgangen, da brennete er den nestel am liecht, dass er hart wardt Zinkgref apophth. 2, 14. diese mehr selbständige ausgestaltung des schmuckgegenstandes erklärt auch elsäss.: stefzen grobe nadel, um strümpfe damit zu stopfen Martin-Lienhart 2, 577b, auch eine nadel ohne spitze zum einziehen von nestelbändern in einen saum ebenda, während stefzen kleiner nagel, auch als bezeichnung der von den schuhmachern gebrauchten kleinen holzstifte Martin-Lienhart 2, 578a wieder in die allgemeinere bedeutung von steft zurückleitet.