ElsWB PfWB RhWB schnuffleⁿ [nùflə Ri. Ha. u. s.] tr. u. intr. plaudern, schwatzen: der schnuffelt ebbs z'samme. — ElsWB els. 2, 496; baier. 2, 573. | | PfWB ElsWB LothWB schnuffeln, schnüffeln das Wort, mit dem schnaufeln zu vergleichen ist, ist allg., u. zwar Nahe, Saar -uf-, –o- [-if- Wend-Heimb Ilgesh, Saarbr-Fürstenhsn, Ottw-Illing, Saarl-Pachten; -e- Merz-Conf Krettnich, Saarbg-Faha Kelsen OLeuken]; Birkf -ef- u. -uf-; Trier-Hochw Ruwert. w. Trier, n. Mos u. Clüsserath Mehring, dann Wittl, Bitb, Prüm, Malm, Daun, Koch -uf-, –o- [-ef- Wittl-Eisenschmidt Reil, Bitb-Dahlem Irrel Kyllbg Rittersd Trimport; -ø- Prüm-Reuth Stadtkyll Zendschd, Daun-Boxbg OEhe]; Hunsr, Mos von Trier-Stdt an, May, Westerw -if-, –e-, –ø- [-uf, –o- Zell-Senh Sohren, Goar-Braunshsn OWesel Weiler, Kobl-Dieblich Kehrig, May-Stdt, Koch-Brachtend Ernst Lutzerath Meiserich Stdt Weiler Wirfus, Bernk-Allenb Dhron Neumag (u. -i-) Rhaunen Wehlen Zelting, Siegld-Buschhütten Eisen]; Rip, Berg, SNfrk -yf- (dies vor allem NBerg), -ø- [-u-, –o- Monsch-Kalterherbg, Köln-Longerich Sürth Weiler, MGladb-Viersen]; Klevld -øf- [-of- Geld-Twisteden; -y- Mülh-Ruhr] schw.: 1.a. absol. den Nasenschleim durch die Nase ziehen, in die Höhe ziehen, statt sich zu schneuzen, bes. auch von Kindern, die stark geweint haben u. dabei schluchzen; auch die Luft beim Atmen aufgeregt, keuchend durch die Nase einziehen, pusten, auch geräuschvoll Atem holen, vom Vieh Rhfrk, Mosfrk, Malm; näselnd sprechen ebd. u. Lennep-Windgassen, Düss-Stdt, Geld-Twisteden. — b. absol. u. an etwas schn., witternd schnuppern, von Tieren, auch (an etwas) herömschn.; auch das Futter schnuppernd untersuchen; auch am Essen (heröm)schn. langsam, ohne rechten Appetit essen, vom Menschen Allg. — 2. übertr. a. vorwitzig stöbern, ausspionieren, die Nase in alles hineinstecken; der schnüffelt üverall (heröm); der schn. met der Nas en allem Dreck heröm; üverall geht e (heröm)schn.; he kom och widder met senger lange Nas ze schn. Rip, Allg.; andere Lüt en de Pött schn. Mörs, Allg. De Eərdler (Bitb-Irrel) Stoffeln kommen de Berg rop schn.! — b. beim Kartensp., bes. beim Skat, eine geringere Karte einer Reihe aufspielen, um zu sehen, in welcher Hand Karten derselben Reihe sich befinden Monsch, [Bd. 7, Sp. 1670]
Aach, MGladb. — c. derb küssen Dür-Stdt. — d. seinen Unwillen in brummigen Worten äussern, nörgeln; den hat emmer jet zu schn. Prüm, Goar-Weiler; he es arg geschnöffelt wuərde, — hät et g. krege hat einen derben Verweis erhalten, bes. von einem Vorgesetzten Rip. — e. et schnuffelt (-o-) es regnet (schneit) fein Saarbr, Wittl-Binsf Gransd GrLittgen Spangdahlem, Bitb-Badem Betting Mettend, Prüm-Mützenich NPrüm Pronsf, Malm-Amel, Schleid-Blankenh; -yf- Sol-Pattschd. — Abl.: die Schnüffel(er)ei, dat Geschnüffel(s), der Schnüffeler (der Vorfahrer, Wettermann im Kohlenbergwerk Saargeb., ein Kartensp. Wippf), die Schnüffelersch(e). |