ElsWB PfWB RhWB Schiesser [îsər, Pl. îsrə Ri. Ha.] m. jd., der schießt. Die jungen Leute, die bei Taufen, Hochzeiten u. dgl. Freudenschüsse abfeuern, heißen Schiessre; sie erhalten dafür den Schiesswein od. Schiesserschnaps. | | PfWB ElsWB LothWB Schiesse -s, –t, Pl. -sə(n), –tə(n) f.: 1. sachl. a.α. im Munde der Kinder u. scherzh. Gewehr Allg. — β. Knallbüchse der Knaben Allg. [ȳs Monsch-Kalterherbg, Dür-Embken, Wippf-OReudenb; ȳtə Sol; ūs Malm-Bütgenb]. — b. der dickere Klicker, mit dem man schnellt Bitb-Stdt, Jül-Inden. — c. das aus einer flachen Holzscheibe an langem Stil bestehende Gerät, zum Ein- u. Ausschieben des Brotes in den (aus dem) Backofen, auch Back-, Brotsch. Rhfrk, WMosfrk, Kemp-Breyell; s. auch Schiesser, Schoss, Schüssel. RA.: Morge kimmschte, do backe mer, do krieschte de Sch. ze lecke! abschl. Antw., bes. zu Kindern Saarbr, Allg. Mei liewer Vedder ger (gern), was hon ihr e gut Sch.! dass. Saarbr-Sulzb. — d. nur in der Zs. Stroh-, Höjschiet Stroh-, Heuschober. — 2. persönl. übertr. verächtl. en lang Sch. hoch aufgeschossener Mensch Schleid-Berg. |
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