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 LothWB Rhin (Bd. 1, Sp. 412a)   ElsWB Rhin (Bd. 2, Sp. 264b) 
  ElsWB  PfWB  RhWB Rhin [Rín fast allg.; rain, réïn D. Si.] m. Rhein: ’s isch do nit in de R. g'fall es kann doch nicht verloren sein. Ri. Van iwer um R. sin aus Altdeutschland herstammen ibid. — Zs.

 

  PfWB  LothWB  RhWB Rhin [Rí S. O. Heidolsh.; R M.; Rín Dü. Str. Betschd. Han.; Rin K. Z. W.; Rǽn N.] m. 1. grosse, breite Strömung: Wo mⁱr an dr Oʰmetmachet nuf sin kummeⁿ, is s ganz Pfaffeⁿloch (s. d.) ein R. gwëˢn infolge eines schweren Gewitters mit reichlichem Niederschlag war der dort vorbeifliessende Wiesengraben mächtig angeschwollen und hatte die angrenzenden Wiesen überschwemmt Betschd. ‘(wann er) durch den Rhein seiner Stuben muss reitten’ Mosch. II 73. 2. Rheinstrom. Bes. in Spw. u. Rda. Wasser in dr R. trageⁿ etw. Überflüssiges tun Fisl. Geberschw. Murner Schelmz. 50. Als. 1851, 25. Wenn etw. fällt und voraussichtlich keinen Schaden nimmt, z. B. Gi Acht, lue, die Zein gheit ʰⁱna, so sagt man: Loss si gheieⁿ, si gheit nit in dr R.! Dü. Wird der Verfertiger eines Gegenstandes auf einen kleinen Fehler an demselben hingewiesen, so sagt er: Dis het keⁱnⁿ Wërt, s könneⁿ hundert deⁿ R. ʰⁱno geʰn un sëʰn dis nit Ingenh., od. Do geʰt noch e manicher deⁿ R. ʰⁱno an siʰt's nit Dunzenh. Kätʰrinelis, Kätʰrinelis, Geʰ mit mⁱr iwer deⁿ Rʰein!

[Bd. 2, Sp. 265a]
— Ich trau dⁱr nit, ich trau dⁱr nit: Ich färch, du schmeis mich ʰⁱnein! Wingen b. Weissenbg. Rätsel: ‘Wel's isch d'r greste Süffer zwische-n-’m Schwarzwald un ’m Wasgau? — D'r Rhîn, denn er isch morjes un owets im Newwel’ Mü. Stöber Volksb. 362. Von einem aus Altdeutschland in das Elsass Eingewanderten sagt man: Wenn dr Rʰiⁿ keⁱⁿ Bruck hätt, wär dëʳ nit do Ruf. ‘die erbere geselleschaft der schifflüte .. die sich des Rines gebruchent’ Str. 15. Jh. Brucker 438. ‘obs über Rin har’ Str. 15./16. Jh. Brucker 263. ‘ryn’ Geiler S. M. 21. ‘duraanä fom Riin bïs am gebïïrg aanä’ Landsman Lied. 73. — Bayer. 2, 112.