reieⁿ [reìə Pü. Bi. Lix. u. s.] tr. v. drehen, wenden; den Wagen nach rechts od. links lenken: rei de Wôn erum! — hess. 321 reien; baier. 2, 57 reiden; tirol. reidn, From. 3, 105; 6, 195; mhd. Lexer rîden. | | FindeB rîden stv. II. (BMZ II. 696b)winden. r. durch, durchwinden, durchseihen Such. , vgl. Schm. Fr. 2,58 ; drehen, wenden Neidh. Rab. j.Tit. ( gelücke dîn rat nû rîde 5275). alsô rîdent sie den man Ls. 2. 474,37. daʒ haupt reiden Mgb. 188,5. vor und wider rîde daʒ houbet j.Tit. 5261. ich sol die lüge mîden und mîn gemüete rîden, daʒ eʒ der sêle ze stâten stê Ulr. Wh. 164 c . rîden gegen Ms. j.Tit. 183, in ib. 4111. Ls. 3. 580,45. den slegel er über die ahsel reit Krone 14303. r. ûf j.Tit. 5218, von Teichn. A 33 c ( so solt man sie von hôchvart r. ), zuo, ze j.Tit. 3781. so süln wirʒ zem besten r. Ga. 2. 221,79 ;— refl. ob eʒ sich welle r. Hadam. 319. sich r. gegen Loh. j.Tit. (6201). daʒ müeʒt sich gên Gelückes warte r. Hadam. 40. 209, in Geo. 1129, ûf Such. 15,98, ûʒ Lieht. 420, 5. Kolm. 118,77, von j.Tit. 596. Hadam. 255. Such. , zuo, ze: ob eʒ sich reide zu heile Hadam. 391. daʒ sî von himelverte sich ze helle rîdent j.Tit. 6088 alt. dr.; — sich rühren, fortbewegen. daʒ alter tet im alsô wê, daʒ er niht mohte gelîden, daʒ er kunde rîden her abe zer stat iender, wan er mohte sich niender gerüeren Krone 14630. — mit ûf, umbe, ent- ( Krone 24892. Hadam. 370 ), er-, ge- ( Mgb. 142,14 ). ahd. rîdan, altn. rîda, ags. vrîdhan zu skr. vrat, vart, lat. vertere Leo 272. Fick 2 883. |
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