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 LothWB loddleⁿ (Bd. 1, Sp. 342b)   PfWB lotschen (Bd. 4, Sp. 1037)   DWB lotteln (Bd. 12, Sp. 1210) 
  loddleⁿ [lòdlə Pfb. Ri. Hom. Rom. Ha. u. s.] 1. intr. v. schwanken, wackeln, nicht fest sein: de Zähn loddle m'r. Äm a’ de Dach schlawe, ass der Gäwel loddelt jd. einen Schlag versetzen, daß es ihm schwindelt. 2. trans. rütteln, bewegen. ElsWB els. 1, 625 lottle.

 

   lotschen1 schw.: 'faul herumliegen, sich lässig anlehnen, herumhängen', lotsche (lodə) [Spey LA-Venn BZ-Dernb PfId. 89 Journ. 1787 214 Klein Prov. 286], lootsche (lōdə) [ BZ-Dörrb]; vgl. PfWB herumlotschen, PfWB lotteln. Lotsch net so faul uf'm Stuhl erum! [ BZ-Dernb]. Südhess. IV 398; ElsWB Els. I 631; Schwäb. IV 1304; Schweiz. III 1536.

 

[Bd. 12, Sp. 1210]
 lotteln, verb. wackeln, sich schlaff hin und her bewegen, vgl. DWB lodeln sp. 1116: dann ich was (von den immen) zerstochen, das mir das hindertheil, wie vor gehört, lottelt. finkenritter A 7a; plapperet mit den lefzen nach dem paternosterlichen kerbholz, lottelt und hinkt mit dem kopf, runzelt die stirn. Garg. 171a. auch activ wackeln, wackelnd etwas bewegen: ich lottel nun lang genug an disem stein. Bolz Terenz (1544) 80a. bair. lotteln, wie lottern, wackeln, schlottern. Schm. 1, 1540 Fromm.