loddleⁿ [lòdlə Pfb. Ri. Hom. Rom. Ha. u. s.] 1. intr. v. schwanken, wackeln, nicht fest sein: de Zähn loddle m'r. Äm a’ de Dach schlawe, ass der Gäwel loddelt jd. einen Schlag versetzen, daß es ihm schwindelt. — 2. trans. rütteln, bewegen. — ElsWB els. 1, 625 lottle. | | lotschen1 schw.: 'faul herumliegen, sich lässig anlehnen, herumhängen', lotsche (lodə) [Spey LA-Venn BZ-Dernb PfId. 89 Journ. 1787 214 Klein Prov. 286], lootsche (lōdə) [ BZ-Dörrb]; vgl. PfWB herumlotschen, PfWB lotteln. Lotsch net so faul uf'm Stuhl erum! [ BZ-Dernb]. Südhess. IV 398; ElsWB Els. I 631; Schwäb. IV 1304; Schweiz. III 1536. | | [Bd. 12, Sp. 1210] lotteln, verb. wackeln, sich schlaff hin und her bewegen, vgl. DWB lodeln sp. 1116: dann ich was (von den immen) zerstochen, das mir das hindertheil, wie vor gehört, lottelt. finkenritter A 7a; plapperet mit den lefzen nach dem paternosterlichen kerbholz, lottelt und hinkt mit dem kopf, runzelt die stirn. Garg. 171a. auch activ wackeln, wackelnd etwas bewegen: ich lottel nun lang genug an disem stein. Bolz Terenz (1544) 80a. bair. lotteln, wie lottern, wackeln, schlottern. Schm. 1, 1540 Fromm. |
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