Kutsch [khut fast allg.; khyt Pfb. — Pl. khutəⁿ; Demin. khitəl] f. 1. Kutsche. Kitschel bedeutet Kinderwiege, Kinder- und Puppenwagen. Kutsche mache Kinderspiel im Freien: Knaben stülpen bei starkem Winde ihre Blusen über den Kopf u. gehen dem Winde entgegen; die Blusen bauschen sich auf u. nehmen die Form eines Kutschenverdecks an Ri. — 2. spöttisch für altes Weib: du aldi K.! Ri. Hom. Rom. Ha. — Zs. | | Kutsche III kut, Pl. -tə(n), Demin. kitχə(n), –y-, je nach Bed. verschieden verbr. f.: 1.a. das muldenförmige Lager des kleinen Wildes u. der kleinen Haustiere, der im Sande sitzenden Hühner (Hinkels-, Hihnerk.); die durch das Liegen entstandene Vertiefung, etwa im Heu, Stroh, Bette Saarbr, Ottw, Merz-Reimsb Rappw, Trier-SMatthias, Wittl-Neuerbg, dann Kreuzn-Sponh (gu), Goar-Pfalzf, Simm-Buch, Zell-Rödelhsn, Kobl, May, Aden, Daun, Schleid, Eusk-Stdt, Prüm, Malm, Monsch, Eup-Raeren, Dür-Heistern, Jül-Gereonsw, Aach-Walh, Geilk-Gangelt, Heinsb-Rurkempen; hei sis (siehst) de noch de K., wo de Has gelege hat; de Hase verderve et Gras met de K.ə; keck (schau) doch ens, wat de Honnder sech depe Kule en K.ə mache; ich seh, dat de got geschlofe has, dc has eng depe K. e je Bett Aach-Walh, Allg. S. auch Kotsche, Kötsche, Kautsche. — b. Bett, bes. der Kinder Bitb, Prüm, Schleid, May-Kottenh, Ahrw-Altenahr; -ø- Bo-Pech; -ytχə Neuw-Ockenfels; namentl. Bett zum Ausziehen, am Tage als Bank benutzt Saarbr-Feching; in eine Wandnische oder unter einer Treppe eingebaute Schlafstätte in alten Häusern (wenn nach aussen hin durch eine Türe abgeschlossen, als ein Schrank aussehend) Eup-Raeren (m.), Aach, Jül, Geilk, Heinsb, Geld-Leutherheide; s. Doppele-, Tummelek. u. Kautsche. — Kiste auf Rädern, die von einem alten Kinderwagen herstammen Ottw-Neunk. — c. Leintuch zwischen den Leitern des Erntewagens o. O. — d. das stumpfe Ende des Eies, bes. der Eindruck, der hohle Raum unter der Schale Monsch-Witzerath Mulartzhütte Zweifall, Aach-Breinig Stolbg. — e. der Magen des Schweines Aach-Alsd. — f. Kütschche eine Mottenlarve Schleid-Hellenth. — g. Kutschje Spielknöchel, Schnappstein beim Fangsteinsp. Bo-Rüngsd. — 2.a. Mistbeet, eingefasst u. überdeckt mit Glas; de K. mache; de K. robbe die Pflanzen ausrupfen Saar, Nahe, Bernk-Rhaunen Neumag, Kobl-Kesselh SSebastian, Wittl, Prüm-Mürlenb 1860. — b. einzelne Hecke Wend-Heimb Reichw. — c. breit wuchernder Pflanzenwuchs Kobl-Neuend. | | Kutsch [khut fast allg.; khyt Pfb. — Pl. khutəⁿ; Demin. khitəl] f. 1. Kutsche. Kitschel bedeutet Kinderwiege, Kinder- und Puppenwagen. Kutsche mache Kinderspiel im Freien: Knaben stülpen bei starkem Winde ihre Blusen über den Kopf u. gehen dem Winde entgegen; die Blusen bauschen sich auf u. nehmen die Form eines Kutschenverdecks an Ri. — 2. spöttisch für altes Weib: du aldi K.! Ri. Hom. Rom. Ha. — Zs. |
| | | | |