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 LothWB Jeses (Bd. 1, Sp. 267a)   RhWB stillen (Bd. 8, Sp. 694)   PfWB Blut-stillung (Bd. 1, Sp. 1047) 
  Jeses, Jesses! allg. Jesus! Ausruf des Erstaunens, der Bestürzung: O Jeses (Jesses)! Jeses Marja! Jeses Marja Josep! — lux. 200 u.  ElsWB els. 1, 412 Jeses.

 

  PfWB stillen -i-, –e- schw. [Part. gədolt Bitb-NWeis]: 1.a. den Hunger, Durst, Blut st. Allg. nach dem Nhd. RA.: Honger lät sech net möt Wort st. Bo-Dransd. De stellt nöt fort der hat stets einen Hunger, grossen Durst Bernk-Wintrich. — b. in der RA.: Kengsks Hangk (Hand) es gäng (gau) gestellt ein Kind ist schnell zufrieden Rip; e Kengerherz es flöck g. Dür-Gürzenich. — c. ein Kind st., dem Säugling die Brust geben, nach dem Nhd. Verbr. — 2.a. in der Wend.: Te st. häbbe; ek glöf, den hät ock demöt te st. hat schwer um sein Auskommen zu kämpfen; de hät jet demöt te st. macht sich viel zu schaffen, nimmt es sehr genau; de Weiter (Mädchen) maken dem jet te st. bereiten ihm Arbeit, Auslagen Kemp. — b. einen Ruf st., Einspruch gegen die Verkündigung eines Brautpaares erheben uWupp 1870. — Abl.: die Stillerei, dat Gestill(s).

 

  Blut-stillung f.: Handschriftliche Brauchformel aus RO-Sippf (Anf. 19. Jh.): Blutstellung, so allzeit gewiß ist. Sobald als du dich geschnitten oder gehauen, so sprich: Glückseelige Wunde, glückseelige Stunde, glückseelig ist der Tag, da Jesus Christus gebohren war. Im Namen des Vaters usw. Vgl. PfWB Blut1 1 a, PfWB stillen.