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 LothWB heimlich (Bd. 1, Sp. 236a)   PfWB heimlich (Bd. 3, Sp. 779) 
  heimlich [háïmliχ Falk.; héïmliχ Bo.; hǽmliχ Fo. D. Si. Ett. Sbg.; hæməldiχ Fa.] adj. u. adv. 1. heimlich: hämliches Leid, hämlicher Kummer. Das isch e Hämlicher ein Verschlossener Ri. Ha. 2. zutraulich, gemütlich, wohlig: et isch so gut h. la! Falk.  ElsWB els. 1, 337 heimlich; lux. 176 hêmlech.

 

   heimlich Adj.:
1.
a. 'geheim', häämlich, heemlich, haamlich, s. PfWB heim [mancherorts, Lambert Penns 79]; vgl. PfWB verheimlichen, PfWB hehlingen. Des war e haamlich Verlowung [ FR-Albsh]. Häufiger ist der adv. Gebrauch: häimlich trinke [ KU-Schmittw/O]. Er geht h. in d' Wertschaft [ LU-Alsh]. Heemlich sin se schun länger mitnanner gang [Feierowend Nr. 24/1953]. De Hans schleicht h. zur Gret nein [Keiler 28]. Uf eemol merk ich, wie die lache un heemlich unner'm Disch sich stumpe [Münch Weltgesch. 91]. a. 1323: daz ir keiner den pfaffen win henlich noch offenlich sol holn [SpeyUrk. 279]. —
b. subst.; die Haamliche, Uzname für die Bewohner von FR-Gr'niedh. —
2. adv. 'leise'. Schwätz hämlicher! [ IB-Ballw/Weckling]. —
3. s. PfWB unheimlich. — Südhess. III 234/ 35; RhWB Rhein. III 450/51; LothWB Lothr. 236; ElsWB Els. I 337; Bad. II 604/05.