glunscheⁿ intr. v. Ri. Rom. Hom. glimmen, ohne Flamme fortbrennen: ’s Fir glunscht. — ElsWB els. 1, 260; baier. 1, 974 glunseⁿ. | | glunseⁿ, glunscheⁿ [klùntsə fast allg.; klǿntsə Bisch. K.; klìnsə Dachstn.; klsə M.; klùnə Wh.; klùntə Rauw.] glimmen (dies Wort fehlt in der MA. Frommann, Nürnberg (später Nördlingen) I—VI 1854—59; VII Halle 1877.), schwach, ohne Flamme unter der Asche fortbrennen: s Für glunzt; grüen, ful Holz, Zundel glunzt. ‘die Liebe liegt in dem Hertzen ze glunsen’ Geiler Evang. mit Ussleg. 88. ‘das glunsend Tocht außleschen’ Butzer CS. ‘Glunzen glimmen, glühen, ohne Flamme’ Klein. Der Herr isch buschberli un d’ Jumfer meecht em gfalle; .. sie glunzt, er brennt’ Pfm. I 5. ‘s folk vïrd ainig un ïn äm glunzt ä glüät’ Landsman Lied. 53. Zss. Glunshufeⁿ. — Schweiz. 2, 629 glumsen; Schwäb. 235 ebs.; u. Bayer. 1, 974. |
| Im Wörterbuch eingetragene Verweise | | | glunseⁿ ElsWB |
| | | Automatisch erzeugte Rückverweise | | | glunscheⁿ LothWB |
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