PfWB RhWB ver-schleisseⁿ (ver-schlässen) tr. v. Fo. u. s. verschleißen: all sin Kläder sin verschliss. — schwäb. 2, 1307. s. schleisseⁿ.[Bd. 1, S. 152a]
| | PfWB LothWB ver -schleissen: 1. intrans. unbrauchbar werden, von Sachen u. Menschen. Et es verschliəte Kroəm möt mech ich lebe nicht mehr lange SNfrk. De hat e Mull wie e verschleisse Portemonäə Eup-Raeren, — wie eng v. Fürschöpp Aach-Merkst. De Botz (Hose) es am v., — es verschlesse der neue Anzug verschliss lang net so schnell, wie der, den ech dofür hatt; dat Stöck (Feld), der Boddem es verschlesse ausgesogen; de Mann verschliss fröh altert früh; ene verschlesse Mann Rip, Allg. RA.: He es bang, de Mull sollt em v. er ist wortkarg Schleid, Eusk, — sin M. däht idder (eher) v. als sine Fott (Gesäss) Düss, Elbf. De es esu v. (verbraucht, alt) wie en Hohn Neuw-Buchholz. Wa mer alles wesse, si mer bal verschlesse Köln-Stdt. Kömmt der Mensch tom Weten, es he half verschleten Sol. — 2. trans. a. etwas v., wie nhd. Allg. RA.: Wat rike (reiche) Lüt hant verschleten, h. ärm L. gau (schnell) terreten (zerrissen) willst du Almosen spenden, sieh zu, dass der Arme auch Nutzen davon habe Kref, Köln, Schleid-Hellenth; wat der einen hät verschlesse, hät der andere bal zerresse Köln-Stdt. He verschlitt net miəh völl en sinem Hus ist stets auf der Wanderschaft Sol-Gräfr. Nouw verschlitt et met Gesondheit! Wunsch des Handwerkers, wenn er [Bd. 7, Sp. 1310]
Neues ins Haus bringt Klev. Dat han ich at lang onger jen Schongslappen (Schuhe) verschlesse überwunden Aach-Stdt. Beter de Schuhn v. as de Schlopmötz besser tüchtig arbeiten als lange schlafen Rees. Trick mer us üvver de Sod, verschliess mer de Mötz of der Hot Köln-Stdt. De Schor v. Kleider abtragen Wippf. De Klocke (Glocken) v. zu viel Feiern im Dorfe veranstalten Schleid-Hellenth. Me welle do drüvver ken Wort v. nutzlos anwenden, die Sache wird sich von selbst aufhellen Rip. — Übertr. Der Gastwirt, der schlechten Wein führt, verschlitt met sütem Gesecht sure Wing Düss, Mettm. Do han ek wat Angst verschlitten Gummb; die Frau hat alt twee Männer verschlitten (sie sind ihr gestorben), nu hät se den dritten Gummb, Allg. — b. einen v., hinnehmen, wie er ist, mit ihm auskommen Allg. RA.: Mer muss de Leckt (Leute) v., wie se sen Prüm, Allg., — we mer se hät Köln-Stdt. Du weds (wirst) verschlesse wie Hoz (Holz) en Koəhle nicht geachtet Aach-Merkst. Ene für domm (ene Geck, e Döppe) v. für dumm halten Rip, Allg. Wer sich für ene Esel v. litt (lässt), der wiərd für ene E. gehale Dür-Birkesd. Aine met Sinne v. sanft behandeln Kobl-Stdt. | | PfWB RhWB ver-schleisseⁿ (ver-schlässen) tr. v. Fo. u. s. verschleißen: all sin Kläder sin verschliss. — schwäb. 2, 1307. s. schleisseⁿ.[Bd. 1, S. 152a]
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