ver-hudleⁿ fast allg. 1. tr. verwirren, verwickeln: er hot die ganze Sach verhudelt. — 2. refl. sich erkälten, sich unwohl fühlen: er hat sich verhudelt Bi. Er isch verhuddelt Ri. — 3. intr. durch Sorglosigkeit od. durch Prozesse verlieren [Bd. 1, S. 144a]
Si. — ElsWB els. 1, 304; lux. 461 verhuddelen; schwäb. 2, 1178 verhudle. | | verhudleⁿ [fərhûtlə Dü.; fərhùtlə Geberschw. Katzent. M. Mittl. U. W.] 1. verwickeln, verwirren, unter einander bringen: verhudl miʰ nit üwer em Sprüchl saueⁿ. ‘Doch dueh Er nur d’ Persone nit verhuttle’ [Bd. 1, Sp. 304b]
verwechseln FrançoisikHusm. 37. 2. obenhin arbeiten. 3. durch leichtsinnige Behandlung zu Grunde gehn lassen, zu Grunde richten (seltener): er het deⁿ Mageⁿ [Myjə Hf.] verhudlt er hat sich den Magen verdorben. ‘De hesch recht ’s isch glych mit Babble-n-ebs verhuddelt’ Pfm. I 6. ‘Die Gschicht isch bees verhuddelt’ ebd. IV 1. Sich v. sich verderben, krank werden. Part. verhudlt verworren, zerzaust; irrsinnig. Ich sin ganz v. ganz ausser der Ordnung W. E verhudlti Schütt ein in Unordnung geratener Strang Wolle Z.; ein Wirrwarr Wh. E v. Sach wird auch ein Prozess, eine Streitigkeit genannt, die nicht leicht zu schlichten ist. ‘wie wär's, liewi Frind, wenn mer browiere däte mitnander die verhuddelt Barrück uszesträhle’ Pick unseri Reichsdâ-Wahle 4. — Schweiz. 2, 1004. |
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