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| LothWB Engel (Bd. 1, Sp. 123a) | PfWB Straßen-engel (Bd. 6, Sp. 673) | PfWB Engel (Bd. 2, Sp. 895) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Owens, wann ich schlôfen gehn,
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| 1. 'die Himmelsgestalt E.' Engel (ęŋəl, ęŋl) [allg.]; Dim. Engelche [verbr. WPf NPf nördl. VPf], Engele [mittl. u. südl. VPf]; Dim.-Pl. in südl. VPf: Englich, vgl. Bäämlich auf K. 27. Zs. PfWB Posaunen-, PfWB Erz-, PfWB Schutzengel. RA.: Wann er gut se esse un se trinke hat, is er de reinscht E. [ ZW-Battw]. Das is e E. merreme (mit einem) B vorre dron [KU-Schmittw/O, verbr.]. Sie hot gemeent, er wär so'n rechter Engel; doch was sie sehnt (sieht), is juscht e growwer [Bd. 2, Sp. 896] Bengel [Birmelin Penns Gezw. 32]. Ins G'sicht is er e E., hinnerum e B. [ ZW-Battw], ... un hinnerum e Deiwel [LU-Oggh, verbr.]. Der kann singe wie die E. unnerm Schäferkarch, von einem schlechten Sänger [Hebel 15]. Wann du singscht, heert mer die Engelcher em Himmel lache [ KB-Kriegsf]. Bei großen Schmerzen: Do heert mer die E. im Himmel singe (peife) [verbr.]. Du kriescht än (eine Ohrfeige), daß de määnscht, du heerscht die E. peife (singe) [RO-Semb, verbr.]. SprW.: Kinner han oft e gude E. [Pirmas]. Wer heirat, kriet käin E., er is jo selbscht aach käiner, weil jeder Mensch seine Fehler hat [ KU-Schmittw/O]. Wann die E. reisen, greint de Himmel, galante Art, weibliche Personen bei regnerischem Reisewetter zu trösten [ FR-Bockh, LA-Nd'hochstdt]. De Berch (Berg) enunner helfe alle Deiwel, de Berch enuf keen E. [ KU-Bosb]. Volksgl.: En Kind, wu en guter Singer is, gebt en E.; 's werd net alt [Fogel Beliefs Penns Nr. 71]; vgl. PfWB Engelamt. Kleinen Kindern erzählt man, ein E. habe sie vom Himmel gebracht [ KU-Nerzw PS-W'fischb KB-Harxh BZ-Dernb]. WR.: Wenn sich während des Regens Blasen auf dem Wasser bilden, wissen die Engel im Himmel nit, wann's ufheert [ SP-Schiffstdt]; dass. gilt, wenn der Regen mit Nordwind einsetzt [ FR-Mörsch]. Das Kinderspiel Engel, Engel in Abrahams Schoß s. bei PfWB Abraham. VR.: Engel, Bengel, laß mich leben, ich will dir einen Vogel geben [PfRSch. 2. 12. 1934]. Vierzehn Englein fahren, fahren, fahren; vierzehn Englein fahren, dideldadeldum! [ KU-Diedk]. Stehre (steht ein) Engelche an de Wand, hot e Gacka 'Ei' in de Hand. Mecht gere esse, hot ke Messer. Fallt 's Messer vum Himmel rab, schlagt 'm Engelche 's Händel ab [PS-Burgalb (Wilde 259)]. AR.: Engel, Engel, hupps ins Pännl! Hupps wieder raus, du bischt draus! [ SP-Schiffstdt]. — 2. schwarzer E. 'Teufel'. Was schwebt vum Kerchetarn (Kirchturm) so ruhich her, wie aus de diefe, dunkle Nacht gebore? As wann's en g'fallner, schwarzer E. wär, mit Kloofieß (Klauenfüße) un häßlich wieschde Ohre! Des muß die niederträchtig Speckmaus sei [Birmelin Penns Gezw. 86]. — 3. Neckname für Schüler im vierten Schuljahr. Die Viertklässer sin die Engel [Kaislt]. — 4. Kosewort für ein liebes Kind. Du liewes Engelche! Mein goldich Engelche! [ PS-Erfw ZW-Battw]. Mein Engelche! (bei Älteren auch: Mein Ningelche!) [ KU-Kaulb]. Volksgl.: Wammer 'n Kind Engel heeßt, lebt's net lang [Fogel Beliefs Penns Nr. 155]; vgl. PfWB Engelamt. — 5. 'Gebäck in Engelform als Christbaumschmuck', Pl. Engelcher [KB-Bennhs, verbr.]. — 6. s. PfWB Gassen-, PfWB Straßen-, Würgeengel. — 7. Koseform zum Frauennamen Angel(ik)a. — Südhess. II 203 ff.; RhWB Rhein. II 129; Saarbr. 58; LothWB Lothr. 123; ElsWB Els. I 53; Bad. I 686/87.
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