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 LothWB druf (Bd. 1, Sp. 107b)   ElsWB druf (Bd. 1, Sp. 19b) 
  druf [drùf Pü. u. s.; drop D. Si.] 1. adv. darauf: hau nur d.! D.! s'isch e Judd! Ri. Hom. Druf gehn zugrunde gehen. 2. adj. neben, ander Pü.: ’s Perd isch uf der drufer Sit agespannt das P. ist auf der Nebenseite (d. h. rechten Seite) angespannt. ElsWB els. 1, 19.

 

 druf [trùf] Adv. darauf. Druf ghockt Spielerausdruck im Kartenspiel: nur gestochen! Hf. Druf, s is e Jud! Barr; früher im Münsterthal: druf, s is e Wälscher! Haü nur druf, wenn er nit zfrideⁿ is Ruf. Druf geʰn zu Grunde gehn Bf., aufgezehrt werden Hf. Druf sin darauf erpicht sein Hf. Iʰ wett druf K. Z.; druf kommeⁿ auf etwas zu sprechen kommen. Als druf immerfort: du bis als druf numme duse du bist nur immer draussen Roppenzw. Wie s druf un dran ist kommeⁿ als es auf die Entscheidung ankam Hf. Jo wënn's druf un dron kummt, is s gor nit woʰr Dunzenh. Ich pfif dⁱr druf! verächtlich Dunzenh.Schweiz. 1; 119.