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 LothWB Dilpe-datsch (Bd. 1, Sp. 89a)   PfWB Dilpe-tatschen (Bd. 2, Sp. 285)   LothWB Dilpe-datsch (Bd. 1, Sp. 89a) 
  PfWB  RhWB Dilpe-datsch m. Lix. Tölpel. D. fange ein Spiel: Einer, der als Tölpel bekannt, wird angehalten, einen Sack offen zu halten u. still zu warten, bis die anderen durch lautes Schreien die Dilpe-datsche aufgescheucht u. ihm zugetrieben haben. Indess verlaufen sich die Fopper. Der Gefoppte wartet, bis er endlich die Absicht merkt. — schwäb. 2, 209 Dilpe dummer, ungeschickter Mensch;  ElsWB els. 1, 121 Dilldappefanger recht dummer Mensch.

 

   Dilpe-tatschen Pl.: 'sagenhafte Wesen, die man von einfältigen Menschen einfangen läßt'; Dilwedatsche fange [ IB-Herbh]; vgl. Elbentrütschen. — Der erste Wortteil wohl gleich mit schwäb. Dilpe 'dummer, ungeschickter Mensch' (Schwäb. II 209); vgl. auch Tülpes 'Tölpel' in Südhess. I 1814 u. RhWB Rhein. VIII 1439. Zum Grundw. s. PfWB Tatsche 2 a. — LothWB Lothr. 89.

 

  PfWB  RhWB Dilpe-datsch m. Lix. Tölpel. D. fange ein Spiel: Einer, der als Tölpel bekannt, wird angehalten, einen Sack offen zu halten u. still zu warten, bis die anderen durch lautes Schreien die Dilpe-datsche aufgescheucht u. ihm zugetrieben haben. Indess verlaufen sich die Fopper. Der Gefoppte wartet, bis er endlich die Absicht merkt. — schwäb. 2, 209 Dilpe dummer, ungeschickter Mensch;  ElsWB els. 1, 121 Dilldappefanger recht dummer Mensch.