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 LothWB Äs (Bd. 1, Sp. 14b)   DWB furunkel (Bd. 4, Sp. 926) 
  Äs [ês Obh. D. Si.; êsə Ro.; Ha.; aise Rg. Ett. Ri. Hom.; aisəm Lix.; áis Bo. Falk.; êsəm Fo.; éïs Vbg.; ísə Pfb.] f. ( n. Vbg.) Geschwür, Eiterbeule, Finne, Blatter: er hat en Äsem am Hals Fo. WLM lux. Äss  LLU Ga. 24;  ElsWB els. 1, 75 Eise; baier. 1, 157 Aisz; mhd.  Lexer eiZ. s. a.  DWB Gr. Wtb. 3, 382.

 

 furunkel, f. blutschwäre. aus der lat. benennung furunculus. mit einem erklecklichen hühnerauge am grossen zäh, der sie, wenns ander wetter wurde, wie eine furunkel brannte. Musäus kinderklapper (1788) 40, wo auch in einer anmerkung zu dem worte angeführt wird, dasz ein solches geschwür »auf deutsch bluteisz genannt« werde. vgl. DWB bluteisz. Zu betonen ist furúnkel.
auch fürunkel, wobei anlehnung an oberd. für, feuer, durchzublicken scheint: wider die harten beulen und geschwer und sonderlich aber die hitzigen fürunckeln unnd bluteisen. Tabernämontanus kräuterb. 724.