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 LothWB Affär(e) (Bd. 1, Sp. 4a)   RhWB Affäre (Bd. 1, Sp. 68) 
  Affär(e) [afèr(ə) fast allg.] f. 1. Sache, Geschäft: das wären eso min Affäre das wäre meine Sache Lix. — ’S isch en A. von drissich Mark die Sache dürfte an 30 Mark zu stehen kommen Lix. — ’S isch en A. von zwei Stunnen zwei Stunden Entfernung. 2. Klagesache: en hot eng A. um Gerîcht D. Si. Affäre mache fast allg. 1. Schwierigkeiten verursachen. 2. Aufhebens machen.

 

  NRhWB Affäre ăfr, Pl. -rə; Siegld afęrnə (Pl.) f.: 1. Angelegenheit, Begebenheit, Streitfall. Dat as en bis (schlömm, draurig) A. Altk. Bestarengsaffärne Heiratsangelegenheiten Siegld. Me sö sech net öm aundermanns A.ə eəre kümmern Eup. Dat sönd net ühr A ə Aach, Heinsb. Allerhands A.ə hüərt em doch von dem Kemp. Waa hon mir e A. Birkf. Nö Heəre, nö A ə neue Anordnungen, Ansichten Eup, Monsch, Jül, MGladb, Kref. Gruəsse H. hant) gruəsse (huh) A.ə Dür, Aach, Heinsb, Sol. Anger H., anger A.ə Düss-Hilden. Abschlägige Antwort: Dat send städtsches A.ə, die gont dem Dörp niks an MGladb-Rheydt. A.ə ejen Stadt han Geschäfte zu besorgen haben Aach. — 2. Pl. Einfälle, Anschläge wunderlicher Art Siegld, Prüm-Mürlenb; Protzerei Aach; leichtsinnige, kühne, auch böse Streiche. — 3. Pl. Lust, Neigung, Trieb zu körperlicher wie geistiger Arbeit Prüm-Ihren Mürlenb. En hat ken A.ən zom Arbeden, zom Studieren.