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 Lexer zagel (Bd. 3, Sp. 1019)   FindeB zagel (Bd. 1, Sp. 481)   RhWB Zagel (Bd. 9, Sp. 688) 
 FindeB zagel stm. (BMZ III. 839a) contr. zail, zeil Dal. 107, 21. Gr.w. 6,396 ; pl. zagele zegele, zagel zegel —: schwanz, schweif. eʒ wâren hie vor läut die heten zägel Mgb. 493,20. ain iegleich tier daʒ ainen rauhen z. hât ib. 115,15. tier zagels bar Renn. 973. zagel des pferdes Rul. Iw. Wig. Albr. 5,74, des ochsen Wg. 8731, der kuh Gr.w. 1,522, des löwen Leys. Myst. Bph. 4651, des parders Msh. 2,379 a , des wolfes Freid. Ms. Reinh. , des fuchses Reinh. Ms. , des hirschen Kchr. , des hundes Reinh. 325,943. Wg. 1875. Kell. erz. 500,14, der chimäre Albr. 21,338, des drachen Wig. Ms. Er. 7675. Albr. 8,40, der schlange Exod. D. 128,33. Teichn. 227, des salamanders Mgb. 277,7, des fisches Albr. 32,435. Prag. r. 84,127, des greifen Parz. , pfauen Neidh. 102,11. Turn. B. 410. Chr. 3. 140,33, des adlers ib. 4. 61,19. 62,28, des hahnen Alsf. G. 4838, der elster Mgb. 219,21, des galanders Krone 6307. die zegel rêren, die schwanzfedern in der mausser verlieren Lcr. 109,5. zagel einer wurzel: ains krauts wurzel mit vil zägeln Mgb. 439, 12. baumwipfel, wipfelholz Weist. die zegel, der helmbusch Lieht. 452,1. er hieʒ den grans und den zagel ( hinterteil des schiffes ) beslahen Craon 670 ; männliches glied Ls. Hätzl. Fasn. 785,22. Zimr. chr. 2. 116,17. 408,12 ; stachel der biene Parz. 297,12, des scorpionen Mgb. 282,10. 13. bildl. vil biter riuwe treit dîn (tôdes) z. Wig. 200,7. sît bitterlîche siure diu minne knüpfet an ir zagel Troj. 2331. der z. dîner êren ist nû verhouwen Frlg. 99. in ruorte der schanden z. Apoll. 211. sîn triuwe hât sô kurzen z. Parz. 2,20, vgl. dazu Hpt. 15,262 ; der nachtrab des heeres, der letzte einer schar, ende eines dinges Rul. Greg. Parz. Trist. H. Krone , Freid. Lieht. ein houpt in jagen, der fluht ein z. Türl. Wh. 13 b . j.Tit. 4257. ir hânt den z. und den kopf der siben liste erkennet Troj. 10388. gt. tagl nhd.haar , vgl. skr. daçâ nhd.franse u. Fick 2 753. Gsp. 84. Dief. 2,650.

 

  PfWB Zagel das Wort, ahd. zagal, mhd.  Lexer zagel, mnd. tagel (Tauende), engl. tail entsprechend, ist vor Schwanz, Sterz auf einige Geb. an den Rändern (nur südl. der Benr.-L.) zurückgewichen, u. zwar ts:l WMosfrk in Merz-Bergen, Bitb (WBitb -ō:-), Prüm (u ts:γəl Ihren); -ā:- Malm; dann rrhn. -:- kurköln, Neuw, Altk, Sieg, MülhRh; -ā- Waldbr, Gummb-Homburgisch; Pl. ts:l (-ē:-), –:-, –-; Dimin. ts:lχə(n) (usf.) m.: 1. Schwanz, bes. des Lammes u. anderer kleineren Tiere; dazu noch meist in RA.: Et Herz kloppt him wie e Lammerzol Prüm, Allg. Dat os Wedder, do wässt er aler Geess den Z.

[Bd. 9, Sp. 689]
Prüm-Schlausenb. A.: Wo wellste hin? B.: Müs op de Penn driwen, do sollst de Zäl knöppen! Waldbr, Gummb-Homburgisch. Griete, Gr., gro Oos, schnick (schneide) dem Hongk (Hund) den Z. los, loss em noch e Stüppche stonn, dat he noch ens met kann gonn! MülhRh. De hät de Mus (Katze) an de Z. gesehn ist bis zuletzt geblieben Waldbr, Gummb (s. o.). De üvver de Hongk küt, de küt (rötscht) och ü. de Z. ebd. Welcher Z. es am hüchsten; der Ossen- odder der Kuhz.? Der K., der es en Loch hüher wie der O. Gummb-Lantenb. — 2. übertr. a. sachl. α. Kazenz. Schachtelhalm, Equisetum Bernk-Neumag, Wittl-Hetzerath, Bitb-Dudeld Ehlenz Fliessem. — β. in der Wend.: Doran kammer kenen Zopp un k. Z. dran fengen keinen Anfang u. kein Ende Waldbr, Gummb (s. o.). — γ. Sackzipfel Waldbr-Eckenhg. — δ. ts·ə.l f. Haferstoppel nach der ersten Ernte Monsch-Witzerath. — ε. Langz. Birnensorte Sieg-Lohmar. — ζ. in FlN als Formbezeichnung in den Zs. Hasenz., Bockz., Kuhz. usf. Verbr. — b. persönl. verächtl. ts:l harmloser Mensch (ene goue Z.), dummer Junge Aach-Stdt; bang Z. ängstliche Person MGladb-Rheind (beide Orte abseits).