NLexer tage-wan tage-wen tage-won stm. (BMZ III. 479a)tagwerk, arbeit um taglohn, frohnarbeit von einem tage, dieta (tagwon) Dief. n. gl. 134 b . Weist. (1,4. 4,117). Urb. 239,9. 22. 240, 10 ff., Seck. 104 ff. man sol im tûn sînen tagwan Ad. 980 1339 . und sol ein mêder und ein houwer schicken, der ein tagwan wol mag getuon Mone z. 5,36 ( 1300 ). si haben sant Gallen ain tagwan getân Lcr. 176,5. contr. tauwen Gr.w. 1,94. Urb. Seck. 106 ; einen tagewon mistes, so viel dünger, als an einem tage von einem fuhrwerke aufs feld geführt werden kann Mone z. 7,187 ; ein flächenmass (= 1 jûchart Mone z. 170 ), eig. so viel als in einem tage von einem geackert, gemäht etc. werden kann Weist. (5,358). eilf tagewon matten Ad. 1087 1359 . contr. ein tauwen maten Mone z. 14,280, ein tagen matten ib. 1,170 ; taglohn: den geschach dô ein übel tagewon Chr. 9. 745,2 var. ( noch heute zwischen dem Feldberge u. St. Blasien im Schwarzwalde: in taun gai, auf den taglohn gehn ); s. v. a. tagewanphenninc: in eandem curiam ad pascha tres denarios, qui vocantur dagewanne Ad. 577 ( 13. jh. ); ortsgenossenschaft, kirchengemeinde ( noch jetzt in Glarus ) Urb. 131,27. 132,4. 13 etc. u. s. 360. Stald. 1 258. — wan wahrscheinl. zu winnen; | | NIUWEN s. BMZ WAN. |
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