tagen s. Lexer tagewan. | | er-tage-wan stm. tagwerk, frohndienst. einen ertagwan tuon Feldk. r. 80. vier eertagwen Gr.w. 1,264. das er im drî ertagwan muos machen Netz 8613. ertagwan und ander tagwan und dienst Just. 240. vgl. Lexer ertac u. Lexer tagewan. | | NLexer tage-wan tage-wen tage-won stm. (BMZ III. 479a)tagwerk, arbeit um taglohn, frohnarbeit von einem tage, dieta (tagwon) Dief. n. gl. 134 b . Weist. (1,4. 4,117). Urb. 239,9. 22. 240, 10 ff., Seck. 104 ff. man sol im tûn sînen tagwan Ad. 980 1339 . und sol ein mêder und ein houwer schicken, der ein tagwan wol mag getuon Mone z. 5,36 ( 1300 ). si haben sant Gallen ain tagwan getân Lcr. 176,5. contr. tauwen Gr.w. 1,94. Urb. Seck. 106 ; einen tagewon mistes, so viel dünger, als an einem tage von einem fuhrwerke aufs feld geführt werden kann Mone z. 7,187 ; ein flächenmass (= 1 jûchart Mone z. 170 ), eig. so viel als in einem tage von einem geackert, gemäht etc. werden kann Weist. (5,358). eilf tagewon matten Ad. 1087 1359 . contr. ein tauwen maten Mone z. 14,280, ein tagen matten ib. 1,170 ; taglohn: den geschach dô ein übel tagewon Chr. 9. 745,2 var. ( noch heute zwischen dem Feldberge u. St. Blasien im Schwarzwalde: in taun gai, auf den taglohn gehn ); s. v. a. tagewanphenninc: in eandem curiam ad pascha tres denarios, qui vocantur dagewanne Ad. 577 ( 13. jh. ); ortsgenossenschaft, kirchengemeinde ( noch jetzt in Glarus ) Urb. 131,27. 132,4. 13 etc. u. s. 360. Stald. 1 258. — wan wahrscheinl. zu winnen; |
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