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 Lexer stecken (Bd. 2, Sp. 1156)   ElsWB Stëckeⁿ (Bd. 2, Sp. 580b) 
 FindeB stecken swv. (BMZ II2. 626a)(BMZ II2. 627a) prät. stacte, stachte, stahte. part. gestecket, -act, -aht —: stecken, stechend befestigen, fest heften, figere, pungere (stecken, stechen) Dfg. 234 b . 473 b . gesteckte sterne, fixsterne Mgb. 55,22. bluomen st. Wwh. 309,30, bl. dar st. Trist. 4649, mit dat. d. p. als ob zwên epfel wunneclich ir wæren dar gestecket Troj. 20219. dâ er daʒ selbe heubt hin stacte Pass. 195, 15. den prîs hôch st. Parz. 613,14. daʒ zil st. Ulr. Wh. 139 a , einem d. z. st. Parz. 782, 20. einem einen tag st., anberahmen Ugb. 368. mit präpp. stecken an Rul. Mai , Barl. Krone , in Trist. H. Mai , Pass. Erlœs. bildl. ir sêle ougen si stahte in des lebenden sunnen brehen Mart. 168,34. st. ûf Albr. Pass. , under Myst. , vür Berth. , zuo Krone. darüber st. Parz. 760,26, dar ûf Er. Wig. Troj. 17404, dar umbe Wig. 88, 6 ; befestigen: deu purcmour was marmelstein, mit zwelf türnen gestecket Apoll. 18273. dô sich von Râbs der künec sus in sie stacte, in sie eindrang im kampfe Loh. 4506. daʒ er sich selber stacte in die rîterschaft der heiden sô daʒ swert in die scheiden Wwh. 361,28. 396,6. stechend festsitzen, festhaften, zieml. allgem. ( ich lâʒe ûch nit st. Lum. 2 c . die panier steckoten, waren aufgesteckt Chr. 2. 347,3. st. an Diem. 82,3. man sach swert unde gêr in den helmen stecken Dietr. 9179. Rab. 771. ich bin gestecket in dem leime Griesh. 1,51. daʒ vant er vil bereite in sînem herzen st. Gfr. 1547. fact. zu stëchen. tr. mit an, nider, obe, ûf, ûʒ, be-, durch-, über-, umbe-, under-; intr. mit be-, ge-, wider-;

 

  PfWB  PfWB  LothWB  LothWB  RhWB  RhWB Stëckeⁿ [ʿStakə fast allg.; ʿStækə Str. Ingw. Rothb.; ʿStèkə Rauw.; Pl. ebs.; Demin. ʿStaklə S. O., ʿStakl Rapp. U., ʿStækl Str.] m. 1. Stecken allg. Rda. E S. ins Rad steckeⁿ Rauw., oder eiⁿm e S. ʰⁱningheieⁿ Hf. = jem. ein Hindernis in den Weg legen. De bekomms Drëck an deⁿ S. du wirst bestraft werden Su. Vom Stëckl uf s Hölzl kummeⁿ im Gespräch ohne Absicht auf einen andern Gegenstand geraten Bf. 2. Stützpfahl. Mues dëm Baüm e S. gëⁿ! Dü. Insbes. Rebpfahl. Ich muess allewëj noch eppene dreihundert S. kaufeⁿ Ingenh. ‘übernacht in den Reben gelegen und haben etliche Stecken und Latten verbrandt’ 1525 Als. 1854, 155. Rda. ‘Uf dène kann mer sich verlàsse wie uf e gebrochene Stècke’ Dehli. JB. XI 63. Rda. Wenn s dⁱr nit gfallt, so steck (dⁱr) e S. drzue! Obhergh. u. allg. ‘Wenn de nit zefridde bisch, so steck e Steckel derzue’ Als. 1850, 31; ähnl. Co. Henry. ‘Wem ’s so nit g'falle will, der steckt e Steckel zue’ Hirtz Ged. 174. Pfm. II 5. ‘ist er nicht zu freden (so!) stoss er einen stecken derzu’ Martin Acheminement Vorw. 3. Stange im Hühnerstall. Ër geʰt mit deⁿ Hüeʰnerⁿ uf deⁿ S. Bf. Früej uf em S. sitzeⁿ früh auf sein Str. Uf em S. sitzeⁿ im Zweifel sein, in banger Erwartung Str. Er is ab em S. nicht ganz gescheit Fisl. 4. Demin. Stëckle Pl. dünne magere Beine Lutterb. K. Z. Zss. Stëcklburger, Stëckeⁿfritz schlanker, magerer Mensch Str. †Stëckelemann ‘der mit einem langen Stecken bewaffnete Kirchendiener, der während des

[Bd. 2, Sp. 581a]
Gottesdienstes die Ordnung unter den Knaben erhielt’ CS. ‘durch den Sm. zum Tempel hinaus jagen’ Wagner Km. V p. 81. ‘Sm. Untersigrist’ Schk. 199; Stëckeⁿpfërd. 5. membr. vir. Di geʰt an deⁿ S. Ingw. Deⁿ S. butzeⁿ Hf. In eiⁿm uf dr S. schisseⁿ nichts von ihm wissen wollen Str. 6. Pl. Geld. Mit denneⁿ par Stëckeⁿ, wi er verdient, kann er keⁱn grossi Sprüng macheⁿ Str. Der het Stëckleⁿ! Geud. ‘e par Stëckeⁿ ins Hus krieje’ Elsass 1904 Nr. 7. — Basel 276. Bayer. 2, 726.