NLexer phrüendære phrüender phrüendener stm. (BMZ II. 516a)pfründner, prebendarius (phrundener, prebender, provender) Dfg. 451 b . phrüendære Alexius , phrundêre Myst. pfruondener Mb. 40,310 ( 1340 ). pfröntner Voc. 1437. pfrentner Gr.w. 6,194. probener Arn. 78, provener Virchow archiv 20,473 ff. ( 1330 — 60). aus mlat. provendarius, præbendarius. | | Lexer NLexer phrüendære stm. der pfründner, dem seine bedürfnisse gereicht werden. ab unser phründære tôt sî Massm. Alex. s. 188. balde wartit, ab unser phrundêre tôt sî myst. 163,14. | | Lexer FindeB PHRUONDE stf. aus dem lat. praebenda . nach Wackernagel (glossar zum leseb.) und Pfeiffer (glossar zum urb.) von prandium. präbende, pfründe; das was einem geistlichen (ausnahmsweise auch nichtgeistlichen) zu seinem lebensunterhalt vertragsmässig gereicht wird. vgl. Schmeller 1,332. wan ich der phrüende niht enkan sô wol gediencn als ich sol Amis 1374. er gebôt daʒ niweht bestuonte deheinem armen sîner phruonte Gen. fundgr. 2, 55,40. der rîterlichen bruoderschaft die pfrüende in gît des grâles kraft Parz. 470,20, liefert ihnen alles, was sie bedürfen. die bî im gestuonden den gît er volle pfruonden in sîner eigenen stifte Mart. 145. an pfrüenden unde an kirchen müge in misselingen Walth. 11,3. unser phruonte (brôt und wîn) sol iʒ noch sîn Diemer 16,8. a. vgl. altd. bl. 1,365. annona phrunte sumerl. 2,2. dô wart mir ( der rabe spricht ) mîn pfrunde genomen von dem koch und von dem kellære Osw. 1786. er bestifte ieglîchen mit einer pfrunde zürch. jahrb. 49,5. si triben simonîe mit ir pfrünten das. 52,14. der maht des korküniges pfrüende zu Strôsʒburg Clos. chron. 21. soll der pfarherr ein hetschen halten, der ist pfrünten frei Gr. w. 1,758. vgl. das. 3,881. münch. stdtr. 485 u. s. w. |
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