mêdeme m. (BMZ II. 91a)eine auf grundstücken haftende abgabe, urspr. wol die abgabe der siebenten garbe Weist. (medemgarbe, -guet 2,620, 16. jh. ) Arn. 69 ( 1357 ). — in Oberhessen noch mêdum, mêdom sowie davon mêdumsacker, -wise, -land Vilm. 265. Gr. kl. schft. 5,308 f. (erklärt als die hälfte, mitte des ertrags, gt. miduma ); nach Weig. 2,126 von gt. maithms, alts. mêthom, mêdhom nhd.geschenk, gabe , altn. meidhmar f. pl. (von leblosen kostbarkeiten), womit es schon von Gff. 2,708 verglichen wurde. | | Medem II mhd. Lexer mêdeme als mē(ă)dəm, –- in der WEif in Bitb-NWeis Dudeld (ganz veralt.), Prüm-Mürlenb 1860 Sg. t. m.: Abgabe vom Ertrag des Ackers, der dritte Teil der Ackerschar, Pachtzins. Im Martinsld.: Sankt Märte, s. M., weil (jetzt) geht et ürscht los, gleich sein mer an dem M., dann brennt de ganze Stoss! May. | | mêdeme m. (BMZ II. 91a)eine auf grundstücken haftende abgabe, urspr. wol die abgabe der siebenten garbe Weist. (medemgarbe, -guet 2,620, 16. jh. ) Arn. 69 ( 1357 ). — in Oberhessen noch mêdum, mêdom sowie davon mêdumsacker, -wise, -land Vilm. 265. Gr. kl. schft. 5,308 f. (erklärt als die hälfte, mitte des ertrags, gt. miduma ); nach Weig. 2,126 von gt. maithms, alts. mêthom, mêdhom nhd.geschenk, gabe , altn. meidhmar f. pl. (von leblosen kostbarkeiten), womit es schon von Gff. 2,708 verglichen wurde. |
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