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 Lexer ahse (Bd. 1, Sp. 29)   PfWB Achse (Bd. 1, Sp. 121) 
 FindeB ahse stf. (BMZ ib. )achse Albr. 2,4. Troj. 30026 ; auch ehse, ehs Dfg. 63 c ; n. gl. 45 a . Chr. 2. 295, 5. zu lat. axis gr. ἄξων, skr. axa Curt. 1,344.

 

  Achse f.: 'Achse des Wagens, des Karrens, des Vorderpfluges, der Walze, des Schleifsteins usw.', bis etwa 1870 allgemein aus Buchenholz, heute bei Fahrzeugen aus Eisen, beim Schleifstein oft noch aus Holz. RA.: per Achs 'mit dem Wagen' im Gegensatz zu mit'm Zug. Er is viel uf der Achs 'fährt viel umher' [verbr.]. a. 1521: von einer ahssen 2 β [PfWeist. I 427 (HB-Erb)]. — Zs.: Binde-, PfWB Hinter-, PfWB Rad-, Schubkarch-, PfWB Vorder-, PfWB Wagen-, PfWB Walzen-, Wende-, Windeachse. — F.: Die ältere Form ās (Pl. āsə) (s. Karte 6), die seit dem späten Mittelalter in der Pfalz (und darüber hinaus) herrschend war (s. Christmann SprBew. 22), ist im Laufe der Zeit, in westl. und nordwestl. Richtung weichend, fast gänzlich geschwunden. Autenrieth gibt sie in PfId. 13 für Alsenz- u. Bliesgegend an, 1925 war sie, wie Karte 6 zeigt, noch in einem breiten Streifen an der Nordwestgrenze und in drei kleinen Gebieten der südlichen Mitte des Landes der älteren Gen. geläufig, in einer größeren Zahl von Orten freilich neben ags. 1957 wurde sie, teilweise neben den sonst herrschenden neuen Formen ags ḁgs nur noch für folgende Orte gemeldet: KU-Hefw/ Berzw Oberw i. T. Kollw Horschb Rathsw Erdb Bedb Godhs Diedkpf Quirnb ZW-Rieschw Winterb KL-Reichb Kottw/Schwand PS-Hetths Harsbg W'fischb Th'eischw Thalfrösch Fehrb Petbg Pirmas H'einöd Münchw Hilst Eppbr; vgl. auch Otterstetter 43. Daß einige dieser Orte außerhalb des Ās-Gebietes von 1926 erscheinen, ist in der größeren Belegdichte von 1957, wohl auch in der Wahl der Gewährspersonen begründet. PS-Schönau u. BZ-O'ottb haben ęgs. In den Zs. Binnās 'Bindeachse' und Winnās 'Windeachse' hat sich die alte Form als beständiger erwiesen. Näheres s. unter diesen Stichwörtern. — RhWB Rhein. I 31; LothWB Lothr. 5; ElsWB Els. I 12; Bad. I 12.