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 GWB Geschlecht (Bd. 4, Sp. 42)   GWB Bettlergeschlecht (Bd. 2, Sp. 572) 
  GeschlechtNomSg auch -e, DatPl -en (im Reim) 6,5 Div Hegire 8, vereinzelt Kleinschr
1 durch gemeinsame Abstammung verbundene Menschen
a Familie, Sippe; meist für Adelshäuser od (röm) PatrizierfamilienBedeutende wundersame Gräber .. geben Beweis von der Wichtigkeit des Kirchsprengels und was für edle und wohlhabende G-er an diesem Orte ruhen mögen 48,167,22 Ruisdael als DichterAus einem uralten römischen G-e das seinen Stammbaum bis auf die edlen Familien der Republik zurückführen durfte ward Pietro della Valle geboren 7,189,2 DivNot[betr Inhaltsangabe der ‘Ballade’] Der Greis .. erklärt sich .. als ehemaliger Herr der Burg, das G. des gegenwärtigen Besitzers hat ihn vertrieben 411,226,14 ÜbBalladeReineke zog mit seinem G. [Reinke de Vos: slecht, Gottsched: Geschlechte], mit vierzig Verwandten, | Stolz von Hofe ReinF XII 338Das Leben jedes bedeutenden Menschen .. deutet .. auf die Natur und Kraft der in seiner Geburts-Epoche Zeugenden; das G., aus dem er stammt, manifestirt sich in ihm öfters mehr als durch sich selbst N3,244,14 FlH V131,36 Vorsp EröffnWeimTheat 1807 Vs 30624,284,24 Wj II 3ReinF IX 355 u XII 357,24,21 DivNot341,110,12 KuARheinMain im Bild von den Nebenflüssen eines Stromsein ganz G-e | Trägt den Fürsten [den Strom] hoch empor! 2,55 Mahomets- Gesang 51übertr auf ein Gestein (in Übs)das G. [race] Sandstein [hat] viele Seitenverwandte N10,49,1 KingCoalspeziell von den Fanarioten (vgl s v Fanariot)dieses niedergebeugte G., diese von einem abgelegenen Quartier benamseten Fanarioten 412, 321,18 NationDichtk Litt grecque mod uö(ebd)iSv Nachkommenschaft, bes in der Mythologie, häufig mit Nennung des Stammvaters[Iph:] Übermuth | Und Untreu’ stürzten ihn [Tantalus] von Jovis Tisch | .. Ach und sein ganz G. trug ihren Haß! Iph2 326Poseidon .. spricht .. von jener Weissagung: daß Äneas G. [βίη 20,307] die Troer beherrschen werde 411,315,1 Ilias Ausz412,162,17 Üb:Windischmann,HeilkunstIph2 1298 einmal ‘mein muntres G.’ für Kinder 17,10,28 TriumphEmpfindsamk IiSv Herkunft, Abstammung; idVbdgn ‘sein G. rühmen, erzählen’ uä[Psyche zu Satyros:] O lieber Fremdling! sag’ uns recht | Welch ist dein Nam’ und dein G.? 16,86 Satyros 160[Imogine zu Bertram:] Sag’ dein G. [race] und Heimath! [Bertram:] .. bin ohne Heimath. | Und mein Geschlecht — des jüngsten Tags Posaune | Erweckt, versammelt eher die zerstreuten | Gebeine meiner Ahnen 11,354 Maturin,Bertram 30Glaukos .. erzählt sein G. [γενεήν 6,145] 411,278,18 Ilias AuszIn jenen ältern unruhigen Zeiten .. wurden die auf die Messen ziehenden Handelsleute von Wegelagerern, edlen und unedlen G-s, willkürlich geplagt und geplackt 26,31,17 DuW 1[für: γενεή] 411,314,21 Ilias Ausz 20 standesspezif gebraucht, in rollensprachl Äußerung[der Greis zu Bruder Marcus:] Humanus heißt der Heilige, der Weise, | .. Und sein G., wie es die Fürsten nennen, | Sollst du zugleich mit seinen Ahnen kennen 16,180 Geheimnisse 247
b Volksstamm, Volk, auch iSv Nation, idVbdg ‘Völker u G-er’Gottsched ein Mann so groß alß wär er vom alten G-e | Jenes der zu Gath [Herkunftsort Goliaths, vgl 1.Sam 17,4] im Land der Philister gebohren B1,17,14 JJRiese 30.10./8.11.65 [Korr DjG31,87]Erinnern wir uns nun zuerst des israelitischen Volkes in Ägypten .. Unter diesem G., aus dem gewaltsamen Stamme Levi, tritt ein gewaltsamer Mann [Mose] hervor 7,160,4 DivNot[Iph zu Pylad:] Ich weiß nicht, ob ich dich mehr dem G. der Scythen, ob ich dich einem Griechen vergleichen soll? 39,352,5 Iph1 II 2Chor [nach Befreiung von napoleonischer Unterdrückung] .. Nun sind wir Deutsche wiederum, | .. So waren wir und sind es auch | Das edelste G. 16,380 Epimen 960Jene große Verehrung, welche der Bibel von vielen Völkern und G-ern der Erde gewidmet worden, verdankt sie ihrem innern Werth N3,138,25 FlH III30,102,24 ItR = T1,243,25 v 29.9.86[für: toutes les races] 412,299,12 Anz:LeGlobeB2,268,16 ChKestner 19.6.75
c erweitert für die Menschheit im ganzen; mehrf ‘das menschliche G.’, auch ‘das sterbliche, sündige G.’, einmal ‘das seltsame G.’; auch in Gegenüberstellung zu nicht menschl, göttl od phantast WesenDie Verwandtschaft aller Sprachen liege in der Übereinstimmung der Idee, wonach die schaffende Kraft das menschliche G. und seinen Organismus gebildet 32,183,11 ItR[Ritter:] Es ist eine Wohlthat für’s menschliche G., wenn sie [die Betrüger] nach Verdienst gestraft werden 17,223,4 GrCoph IV 8[Iph:] Götter sollten nicht | Mit Menschen, wie mit ihres Gleichen, wandeln; | Das sterbliche G. ist viel zu schwach | In ungewohnter Höhe nicht zu schwindeln Iph2 317[Thales zu Homunc:] Das ganze menschliche G. | Macht’s ihm, dem Griesgram [Nereus], nimmer recht 151,1 Faust II 8086laß die Menschen reden was sie wollen, du weißt ja die Art des ganzen G-s, daß es lieber beunruhigt und hetzt, als tröstet und aufrichtet B12,252,19 Christiane 24.8.97491,63,12 Philostrat2,193 Künstlers Fug u Recht 5238,59 EwJude 136 prägnant ‘das G.’ für die Menschen, auch typisierendZeig’ ich die Fehler des G-s; | So heißt es: thue selbst was Rechts 3,238 ZXen I 151Alle gleichen wir uns, denn wir sind eines G-es; | Allen gleichen wir nicht, sagt einem jeden das Herz 55, VII Vs 152,177 Die erstenErzeugn dStotternhSaline 9 Var [>Menschen 4,284]
2 Generation
a als Glied einer genealog od hist Abfolge, mBez auf Familien, Völker od die Menschheit im ganzen, auch idVbdg ‘von G. zu G.’ u mit Attr wie ‘künftig, neu’ uäDie Schönheit hatte schöne Töchter, | Der Geist erzeugte dumme Söhne, | So war für einige G-er | Der Geist nicht ewig, doch das Schöne 3,190 Palinodien 2 Vs 20[Pylad:] Wir möchten jede That | So groß gleich thun als wie sie wächs’t und wird, | Wenn

[Bd. 4, Sp. 43]
Jahre lang durch Länder und G-er | Der Mund der Dichter sie vermehrend wälzt Iph2 683das Menschengeschlecht wird zunehmen, die Erde bevölkert werden .. und indessen G-er [generations] vorwärts gehen, wird der Verstand der Menschen erleuchteter werden N12,56,7 Üb:HowardWenn der Mensch daran denken soll von Ereignissen, die ihn zunächst betreffen, künftigen G-ern Nachricht zu hinterlassen, so gehört dazu ein gewisses Behagen an der Gegenwart 7,48,3 DivNotwie denn die Gebräuche der römischen Kirche dem Protestanten durchaus .. imposant sind, indem er nur .. das Menschliche, wodurch sie sich von G. zu G. fortpflanzen .. anerkennt 29,113,10 DuW 186,269 Div Siebenschläfer 752,82 Grenzen dMenschheit 397,329,28 u 334,11 DivNot PlpB44,208,9u10 Beulwitz [18.7.28]17,104,21 Vögel
b für die Zeitgenossen der eigenen hist Situation; auch ‘unser (lebendes) G.’, ‘das heutige G.’Ich bin müde über das Schicksaal unsres Geschlechts von Menschen zu klagen, aber ich will sie darstellen B2,244,3 Fahlmer [März 75][Clär zu Brackenb:] Beweint das Vaterland, und den der es allein erhalten konnte. Das heutige G. wird diesen Jammer nicht los 8,288,26 Egm VB9,26,18 Meyer 19.9.8851,209 Xen 31(767) uö (selten)
3 durch gemeinsame Merkmale zusammengehörige Vielheit; Gattung
a durch best Eigenschaften verbundene Lebewesen od Phantasiegestalten
α für eine Gruppe von Personen, durch best (charakterl) Eigenarten, (geistige od praktische) Interessen, (berufl) Tätigkeiten verbunden, auch iSv StandesklasseDer Verfasser gehört zu denjenigen, die aus dem Dunkeln in’s Helle streben, ein G., zu dem wir uns auch bekennen 412,210,6 Üb:Schlosser,UniversalhistUnd die Schurken laß dem Büttel, | Und die Narren dem G. 3,164 Schlußpoetik 24[Götz:] Hab’ ich nicht unter den Fürsten treffliche Menschen gekannt, und sollte das G. ausgestorben sein? 8,114,17 Götz2 III[Kanzler zu Meph:] Kaisers alten Landen | Sind zwei G-er nur entstanden, | .. Die Heiligen sind es und die Ritter 151,1 Faust II 49041,360 VierJahresz 98(701)B12,85,18 Schiller 8.4.97 für einen best Menschentypus in bildkünstlerischer Darstellung 341,170,26 KuA RheinMainiZshg mit dem Prometheus-Mythos bezogen auf die Menschheit iSv Geschöpfe einer best ArtHier sitz’ ich, forme Menschen | Nach meinem Bilde, | Ein G. das mir gleich sei 39,215 PromethFragm 1773 Vs 476Schlummer und Schlaf, zwei Brüder .. | Bat sich Prometheus herab seinem G-e zum Trost 2,124 Die Geschwister 2Pand 223abwertend od ironisch-distanzierend, auch iSv das einfache Volk, Gesindel; wiederholt in Invektiven gegen unliebsame Zeitgenossen; häufig ‘dieses G.’ein Galanteriehändler .. der .. jede Sorte seiner Waaren mit einer diesem G-e eigenen Zudringlichkeit vorwies 21,267,2 Lj III 5[Götz:] Das ist der edelste Vorzug des Edeln, daß er sich selbst bindet. Ketten sind für das rohe G., das sich selbst nicht zu fesseln weiß 131,322,16 Götz3 Vdas G. der Tags- und Wochenblättler ist gar zu gierig und die Noth zwingt sie, alles gleich vor’s Publicum zu schleppen B23,304,13 Knebel 27.3.13Im Streite gegen die Philister und Nützlichkeitsforderer bist du zu bitter .. Freylich kann ich begreifen, daß dir dieses G. den Kopf sehr warm machen muß B19,409,25 Jacobi 16.9.07N4,450,14 FlH PlpB42,277,15 Cotta 26.7.27
β von phantast Wesen od Tieren, insbes ‘G. der Gnomen, Zwerge, Centauren’Hexenküche .. Eine Meerkatze sitzt bei dem Kessel und schäumt ihn .. Der Meerkater mit den Jungen sitzt darneben .... [Meph zu Faust, die Tiere erblickend:] Sieh, welch ein zierliches G.! | Das ist die Magd! das ist der Knecht! Faust I 2378Hier ist nun eines G-es zu gedenken, welches in dem Tischbeinschen Idyllenkreis eine bedeutende Rolle spielt, ich meine die Centauren 491,318,21 TischbeinsIdyllen 8[Treufreund:] Die Vögel sind das erste, urälteste G. 17,101,23 Vögel251,144,5 Wj III 6B5,140,16 Maler Müller 21.6.8131,112,15 ItR252,197 Wj III 14 Var ‘das leichte, tolle, scheckige G.’ für närrisch-groteske Bühnenfiguren, zugl sinnbildl für Possenspiele 16,138 MiedingsTod 151‘leichtes G.’ für Künste 51,287 XenNachl 128 u 129(529 u 530)
b in natwiss Terminologie als Kategorie zur Klassifikation von Naturphänomenen: ‘Art’ od ‘Spezies’ übergeordnet (auf einer Ebene mit ‘Gattung’ u ‘Genus’), ‘Familie’ u ‘Klasse’ prinzipiell untergeordnet, aber nicht immer deutlich von ‘Familie’ unterschieden; insbes iZshg mit morphol Studien; meist idVbdg ‘G.(-er) u Art(en)’
α botanisch[mBez auf die binäre Nomenklatur] die Linnéischen Bezeichnungen, G. und Art N6,106,15 BotanStudien [1831]jener Gedanke .. daß man sich alle Pflanzengestalten vielleicht aus Einer entwickeln könne. Hiedurch würde es allein möglich werden, G-er und Arten wahrhaft zu bestimmen 30,89,28 ItRwo das Ganze sich in Familien, Familien sich in G-er, G-er in Sippen, und diese wieder in andere Mannichfaltigkeiten, bis zur Individualität scheiden, sondern und umbilden N6,185,15 MetamPfl NachtrUnauflösbar schien mir die Aufgabe, Genera mit Sicherheit zu bezeichnen, ihnen die Species unterzuordnen .. wie sollt’ ich eine treffende Bestimmung hoffen, da man bei Linné’s Lebzeiten schon manche G-er in sich getrennt und zersplittert, ja sogar Classen aufgehoben hatte N6,117,11 BotanStudien [1831]N7,76,11u12u20u26 Probl uErwidergN6,79,9 MetamPfl 102N8,266,20 VersGestaltTiere für eine best Pflanzengattung in Abgrenzung von ArtWünsche Abbildungen von dem G. Rhus [Gerberbaum], besonders von der Species Rhus Cotinus B51,552 Bibl Weim [4.10.28]Raiz preta .. Daß diese Pflanze zum G. Cephaelis zu rechnen sey, entscheidet sich wohl dadurch: beide gehören zur fünften Linnéischen Klasse N13,164,13 Morph PlpB40,211,7 CarlAug 30.12.25 KN7,353 Üb Anthericum comosum
β zoologisch, zT auch anthropomorphischwir werden zuletzt die ganze thierische Welt wieder nur als ein großes Element ansehen, wo ein G. auf dem andern und durch das andere, wo nicht entsteht, doch sich erhält N7,223,28 AllgVergleichungslehreEs wird also kein Zweifel übrig bleiben, daß diese Knochenabtheilung [os intermaxillare] sich sowohl bei Menschen als Thieren findet, ob wir gleich nur einen Theil der Gränzen dieses Knochens an unserm G-e genau bestimmen können N8,101,4 ZwKnochB4,89,27 Lavater 17.10.79 mBez auf eine best Tiergattung bzw Familie od OrdnungWir machen diese Betrachtung, um zu dem Bradypus [Faultier] zu kommen, von welchem G. er [d’Alton] uns drei Arten vorführt N8,225,15 FaultDickhWie sich solches Bestreben [der hinteren Extremitäten, sich über die vorderen zu erheben] jedoch nach und nach zur Disproportion steigern könne, ist bei dem G. der Nager in die Augen

[Bd. 4, Sp. 44]
fallend N8,249,3 SkelNagetiereN8,249,28 ebdN6,413,27 MetamInsB40,229,24 Carus u d’Alton [7.1.]26 übertr iSv Nachkommenschaft N1,297,5 FlD 741
4 Gesamtheit der männl od weibl Merkmale
a beim Menschen
α im Hinblick auf die Verschiedenheit von Mann u Frau, insbes idVbdg ‘beiderlei, männl/weibl G.’, ‘verschiedenes/jedes G. und Alter/Stand’ uäwie in gewissen Zeiten die Kinder auf den Unterschied der G-er aufmerksam werden und ihre Blicke durch die Hüllen, die diese Geheimnisse verbergen, gar wunderbare Bewegungen in ihrer Natur hervorbringen 51,14,16 ThS I 4Personen beiderlei G-s, jedes Alters und Standes 28,208,8 DuW 13[Iph zu Thoas:] Ist uns [den Frauen] nichts übrig, und muß ein Weib wie eure Amazonen ihr G. verläugnen .. ? 39,393,15 Iph1 V 3Die neuern Römer haben überhaupt eine besondere Neigung, bei Maskeraden die Kleidung beider G-er zu verwechseln 47,270,18 FrauenrollenRömTheatB40,53,17 Boisserée 14.9.25T3,16,13 v 5.6.01[für: sexe] 45,281,10 Diderot,Malerei von der Natur B47,275,15 Zelter 5.10.30 [Zit s v Beharrlichkeit]  
β für die Gesamtheit der Frauen od (selten) der Männer, häufig mit Kennzeichnungen wie ‘weibl, männl, verschieden’ uäseine [Pietro della Valles] Abneigung gegen das übrige weibliche G. ist verschwunden, er sieht sich nach einer Gemahlin um 7,191,4 DivNotKönnte jemand die Liebhaber aller wohldenkenden Mädchen in Bräutigame verwandeln, so wäre es eine große Wohlthat für unser G. 22,281,8 Lj VI Schöne Seele[Breme zu seiner Tochter:] Diese würdige Frau [die Urgroßmutter] war durch Sittsamkeit die Ehre ihres G-s 18,14,14 Aufgeregten I 4Es giebt einem gar nicht Wunder, daß die Weiber dieser [frz] Nation nicht feind seyn können, da sich das männliche G. kaum ihrer [der Franzosen] erwehren kann B19,257,21 Knebel 3.1.07251,78,3 Wj III 2B1,206,14u25 u 207,5u14u16 FOeser 8.4.69 prägnant ‘das G.’ für die Frauen, auch ‘das ganze/andere G.’, auch typisierendich [Laertes] bin ihr [Philines] Freund, weil sie mir das G. so rein darstellt, das ich zu hassen so viel Ursache habe 21,156,1 Lj II 4[Gehilfe zu Charlotte:] Jede Frau schließt die andre aus, ihrer Natur nach: denn von jeder wird alles gefordert, was dem ganzen G-e zu leisten obliegt. Nicht so verhält es sich mit den Männern 20,281,23 Wv II 7Tasso 108751,226 Xen 149(356) mit Attr wie ‘schön, zart, zärtlich, schwach’ uä, jeweils einmal ‘das treulose, leichtsinnige, arme, leidige G.’ von Frauen, je einmal rollensprachl ‘das eintönige, alberne G.’ von Männerner [Freund des Majors] .. gab zu bedenken, daß für einen Mann in gewissen Jahren das sicherste kosmetische Mittel sei, sich des schönen G-s zu enthalten 24,338,20 Wj II 5Der Neubrunn ist dieses Jahr besonders in der Mode, weil er dem zarteren G. mehr zusagt B19,157,13 Voigt 12.7.06das schwache G., so wie es gewöhnlich genannt wird, | Zeigte sich tapfer und mächtig HermDor VI 102Tasso 101852,50,9 ThS IV 1012,250 UnglHausgenossen 565Iph2 48121,197,5 Lj II 10 für einen kleineren Personenkreis[Klasseneinteilung der freien Zeichenschule in Weim] Für das weibliche G. sind die Stunden von 10—12, für das männliche von 1—3 Uhr Mittwoch und Sonnabend angesetzt A(53,253,14) Publicandum 9.5.16 [G/Voigt Oberaufs]Ein allgemeiner Schrei entfuhr dem weiblichen G-e 22,38,6 Lj IV 5 uö(selten)
b natwiss, bes iZshg morphol Studien
α für die in ihren Fortpflanzungsorganen unterschiedenen zwei Erscheinungsformen von LebewesenAn allen Körpern die wir lebendig nennen bemercken wir die Kraft ihres gleichen hervorzubringen. Wenn wir diese Kraft getheilt gewahr werden bezeichnen wir sie unter dem Nahmen der beyden G-er N7,274 MorphStudien inItalDie Vergleichung der beiden G-er mit einander ist, zu tieferer Einsicht in das Geheimniß der Fortpflanzung .. unentbehrlich N8,76,22 Vortr VglAnatomie 2N13,194,25 Morph Plp speziell botan im Hinblick auf eine Möglichkeit der Vermehrung (neben der ungeschlechtl Fortpflanzung), wiederholt ‘Wirkung der Geschlechter’ oäMan kann den rechten Begriff von den zwey G-ern [bei Pflanzen] nicht faßen wenn man sich solche nicht an Einem Individuo vorstellt. Dieser Satz scheint allzuparadox zu seyn, da unsere Begriffe sich vom Menschen oder von den ausgebildeten Thieren anfangen und wir eben dadurch am besten die beyden G-er unterscheiden daß wir sie an zwei Individuis wahrnehmen N7,287 MorphStudien in ItalAlle .. Veränderungen der Pflanze sind .. aus der Lehre von der Fortsetzung der Knoten und der Hervorbringung seines gleichen ohne sichtbare Einwirkung zweier G-er zu erklären. Ja die beiden G-er werden uns nur zuletzt aus dieser ersten und einfachsten Hervorbringungsart erklärlich werden N7,11,17f Morph Vorarb 1In diesen sechs Schritten [vom Samen zur Frucht] vollendet die Natur unaufhaltsam das ewige Werk der Fortpflanzung der Vegetabilien durch zwei G-er N6,63,11 MetamPfl 73Die Möglichkeit auf zweyerley Art seines gleichen hervorzubringen, einmal durch die Fortsetzung, das andre mal durch die beyden g-er N13,236,4 Morph PlpN13,123,9 ebdN6,27,1 Metam Pfl 6N7,288 MorphStudien inItal [Zit s v Fortschritt GWB Sp 844,47] bezogen auf Insekten N6,423,26 MetamInsN6,452 Morph Plp uö(ebd)
β in erweiterter Bedeutung zur Bezeichnung eines Gegensatzes überhaupt, neben ‘Pol’, auch iSv physikal PolaritätDieses Pflänzchen [die Bohne] steht wie alles in der Welt auf zwei Polen, auf dem der Finsternis und des Lichts, das ist das Urphänomen der G-er, und man muß nicht weiter fragen noch forschen Gespr(He2,788) Falk 29.3.13Das Gesetz, wonach sich alles in der Natur aufbaut, habe ich in der Metamorphose der Pflanzen angegeben (sind es die Pole, die G-er) Gespr(He2,786) Falk 15.3.13Wenn ich den Magnet und Turmalin Hermaphroditen nennen möchte, so würden die elektrischen Wirkungen schon getrennte G-er haben N11,171,13 PhysikalWirkungen
GWB Affengeschlecht GWB Altgeschlecht GWB Amazonengeschlecht GWB Ameisengeschlecht GWB Arumgeschlecht GWB Beobachter- und ForscherGeschlecht GWB Bettlergeschlecht GWB Blumengeschlecht GWB Centaurengeschlecht GWB Diebsgeschlecht GWB Farbgeschlecht GWB Forschergeschlecht GWB Frauengeschlecht GWB Gänsegeschlecht GWB Göttergeschlecht GWB Heldengeschlecht GWB Hirschgeschlecht GWB Hofnarrengeschlecht GWB Hundegeschlecht GWB Käfergeschlecht GWB Katzengeschlecht GWB Kraftgeschlecht GWB Krötengeschlecht GWB Löwengeschlecht GWB Männergeschlecht Menschen- Mittel- Mörder- Nager- Nebel- Ochsen- Palmen- Pfaffen- Pflanzen- Pygmäen- Quell- Ratzen- Riesen- Scharfrichter- Straußen- Tier- Vögel- Wurm- Zeit- Zwergen- ungeschlachtSyn zu 1a Abkunft Blut Blutsverwandte Blutsverwandtschaft Dynastie Familie Fürstenhaus Fürstenstamm Geburt Haus Nachfahr Nachkommenschaft Sippschaft Verwandte Verwandtschaft zu 1b Stamm Volk Volksstamm zu 1c Menschengeschlecht Menschheit zu 2 Generation Geschlechtsfolge Geschlechtsreihe zu 3 Art Rasse zu 3aα Gelichter Gesindel zu 3b Gattung Genus zu

[Bd. 4, Sp. 45]
4bβ Pol

Elke Dreisbach

 

  Bettlergeschlecht figurensprachl: verächtl Bezeichnung für die Nachkommen des vermeintl Bettlers aus G-s ‘Ballade’[Burgherr zu seinen Kindern:] Du niedrige Brut! du vom B.! | Verfinsterung fürstlicher Sterne! .. | Man läugnete stets, und man läugnet mit Recht, | Daß je sich der Adel erlerne, | Die Bettlerin [Tochter des heimatlos umherziehenden Grafen] zeugte mir B. 3,5 Ballade 69u80

Maria Erxleben