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 GWB Gebirge (Bd. 3, Sp. 1152)   GWB Gipsgebirge (Bd. 4, Sp. 231) 
  GebirgeKleinschr T1,10,6 v 30.10.75; Bindestrichschr ‘die Schweizer- und Savoyer-Gebirge’ B39,48,4 Storch [18.12.24] K; vor 1800 häufig -ü-; etwa ein Drittel der rund 730 Belege ‘Gebirg’, (im Vers) gelegentl apostrophiert; einmal ‘G’birg’ 16,80 Satyros 76
1 die feste Substanz der Erdkruste, das kompakte gebirgsbildende Gestein; meist im Hinblick auf Entstehung, Beschaffenheit, bergbauliche Ausbeutung; öfter mit Charakterisierungen wie ‘fest, aufgeschwemmt, geschichtet, schiefrig, (pseudo)vulkanisch, ursprünglich’ uä[beim Besuch eines Clausthaler Bergwerks] Der Geschworne ward einen Schritt vor mir von einem Stück Gebürg [Fels Tgb 8.12.77; Wacke ebd Var] das sich ablöste zu Boden geschlagen B3,196,28 ChStein 9.12.[77]Wir kehren zum Granit zurück. | Er ist auf alle Fälle das frühste G. N9,272,10 BildgErdeman würde [mit einem Stollen ins Innere des Kammerbergs] .. die ersten Berührungspuncte des ältern natürlichen G-s mit dem veränderten, geschmolzenen, aufgeblähten Gestein beobachten N9,97,14 Kammerbg [1820]Mineralogischer Patriotismus. | Jedermann schürfte bei sich auch nach Basalten und Lava, | Denn es klinget nicht schlecht: hier ist vulcanisch Gebirg [Gebürg Var]! 51,228 Xen 162(~ 184)T2,161,17 v 28.9.97N10,88,20 ChemKräfte speziell als Umgebungsgestein eines Ganges[mBez auf Engelhardts Abhandlung üb die Lagerstätten von Gold u Platin im Ural] daß wir nunmehr Gebirg und Gangart kennen lernen B44,268,15 Soret 13.8.28Die Anhöhe .. bestehet aus dem schiefrigen Gebürge .. worin die Gänge in meist paralleler Richtung streichen LA I 1,117,2 BergbauGeologieSchneebergwir sagen:

[Bd. 3, Sp. 1153]
die Gänge .. sind gleichzeitig mit dem Gebürg .. entstanden N13,319,19 MinGeol PlpB23,267,26 Reinhard 25.1.13 für ein größeres (iUz Fels) breitflächig gelagertes Gesteinsvorkommen, eine best Gesteinsformation; vereinzelt neben ‘Gestein, Stein-, Bergart’; auch plRings um den Thüringer Wald, dessen höchste Rücken aus Grundgebürgen bestehen, legen sich die aufgeschwemmte Gebürge an, deren Schichten ganz Thüringen bedecken N13,341,21 MinGeol PlpDas Todte Liegende Gebürge wohl zu untersuchen N13,361,1 ebddaß ich mich .. mit den G-n und Gesteinen dieser Gegend [um Karlsbad] lebhafter beschäftigt .. habe B19,401,7 Reinhard 28.8.07Das G., die Steinarten erwähne ich nur kürzlich 30,53,27 ItRT1,189,8 v 14.9.86N13,321,6 Min Geol PlpN13,317,20 ebd [Zit s v Fels,Felsen GWB Sp649,57f] B19,173,4 Zelter 15.8.06
2 aus festem Gestein bestehende markante Erhebung; im Sg sowohl für das einzelne Bergmassiv als auch die als (geogr) Einheit angesehene Gruppe zusammenhängender (meist hoher, felsiger) Berge, seltener (bes artikellos) für nicht näher bestimmte Berglandschaft; pl überwiegend für die Berge u Höhenzüge einer Gegend, auch eines best Gebirges; in realen Ortsbeschreibungen oft iVbdg mit geogr Eigennamen; vielfach in dichterischer Landschafts- u Naturschilderung; vereinzelt nach mythol u bibl Motiven
a als landschaftsprägender Bestandteil der Erdoberfläche; häufig mit Charakterisierungen wie ‘hoch, schroff, steil, rauh, sanft’ ua, sowie neben ‘Ebene, Tal, Hügel, Fels, Land, Gegend, Fluß, Wald’; auch im Vergl u vergleichenden Zshg
α in allg Betrachtung, bes (auch in Berührung mit Bed 1) als charakterist Erscheinungsform großer zusammenhängender Gesteinsmassen; einmal als Element der Bühnendekoration[Zwergin:] Gott, sobald er die Welt erschaffen hatte, so daß alles Erdreich trocken war und das Gebirg mächtig und herrlich dastand 251,151,10 Wj III 6 Die neueMelusineweder Soldat noch Geognost fragt, wem Fluß, Land und Gebirg gehöre 36,98,21 TuJ[Zauberin zum Gnomen:] in einer Gruft .. liegt ein Stein, der nie an dem Gebürg gehangen 16,447,28 Maskenz PantomimBallett IErscheint der Cumulus am Horizont, so gleicht er einem G., dessen Gipfel glänzend beleuchtet und nach dem Fuß zu grau schattirt sind N12,221 Met PlpZu der Linken des Zuschauers Fels und Gebirg, aus dessen mächtigen Bänken und Massen natürliche und künstliche Höhlen .. gebildet sind 50,297,4 Pand Szenarium29,121,18 DuW 18B3,169,20 ChStein 29.8.77422,24,11 Üb:Hiller,Ged16,21 JahrmPlund2 258 unter natwiss u -philos Gesichtspunkt, meist iZshg mit Erd- u Gebirgsbildungstheorien, bes in der Auseinandersetzung mit Vulkanismus u Neptunismus; gelegentl in bildhaft-allegorisierender Darstellung; vereinzelt in personifizierter Vorstellunges gibt ein allgemeines Gesetz, nach welchem alle materielle Massen sich gestalten, und dieses Gesetz offenbaren uns die G., und wer es kennt, dem sind sie offenbar N10,76,25 UnorganFormendiese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung .. Denn was ist die ganze Heberei der G. zuletzt als ein mechanisches Mittel N9,257,13 GeologProbl[Thales:] Alles ist aus dem Wasser entsprungen!! | Alles wird durch das Wasser erhalten! | Ocean, gönn’ uns dein ewiges Walten. | .. Was wären G. [die Berge 152,64 Var], was Ebnen und Welt? | Du bist’s der das frischeste Leben erhält 151,1 Faust II 8442Der Eisenstein ist im Innern der G. nicht magnetisch, und wird’s nur durch Einwirken der Luft N13,437,16 MinGeol Plp[Montan, Wilhelms Bitte um geol Belehrung ablehnend:] die G. sind stumme Meister und machen stumme Schüler 251,26,12 Wj II 9N9,277,10 Bildg ErdeN9,172,9u13 ÜbGranit251,29,2 Wj II 9151,1 Faust II 7808u7811 mBez auf atmosphär u meteorol ErscheinungenEigenschaft der Atmosphäre .. da sie bald schwerer bald leichter .. in verschiedenen Höhen sich manifestirt .. Wir leben darin als Bewohner der Meeresufer, wir steigen .. hinauf bis auf die höchsten G., wo es zu leben schwer wird N12,76,23 Witterungslehre 1825Auf hohen G-n sieht man am Tage den Himmel königsblau N1,64,17 FlD 155T1,163,23 v 9.9.86N12,65,24 BaromSchwankungen
β mit Betonung des topograph Aspekts, bes als geogr bestimmbare Örtlichkeitbefindet man sich hier [auf dem StGotthard] auf einem Kreuzpuncte, von dem aus G. und Flüsse in alle vier Himmels-Gegenden auslaufen 19,306,5 BrSchweiz IIStuttgard; seine Lage, in einem Kreise von sanften G-n T2,108,10 v 29.8.97Die Apenninen sind mir ein merkwürdiges Stück Welt. Auf die große Fläche der Regionen des Po’s folgt ein Gebirg, das sich aus der Tiefe erhebt, um, zwischen zwei Meeren, südwärts das feste Land zu endigen 30,175,1 ItRin der Urzeit, als das G. [Gebürge Erstdr 1818] bei Bingen noch verschlossen gewesen 341,8,3 RochusfSo wird kommen der Tag, da bald von Ilios Trümmern | Rauch und Qualm .. | Ida’s langes Gebirg und Gargaros Höhe verdunkelt Achilleis 2011,380,22 Elp1 I 4 ~ 11,19 Elp2 361 [G/Riemer]19,305,10u12 BrSchweiz IIT2,91,25 v 27.8.977,317,23 DivNot Plp ‘das letzte Gebirg’ für Gebirgsausläufer 251,63,14 Wj III 1als Gegenstand kartograph Vermessung u Reproduktion[mBez auf FXZachs ‘Correspondance astronomique, géographique et hydraulique’] zu sehen, wie der Meister, von den Genuesischen Bergen aus .. die Höhen der G. mißt, die Reiche der Welt in Triangel schlägt B40,309,2 CarlAug [24.2.26] KBei allem diesem [geol Studien] schwebte mir immer ein Modell im Sinne .. Es sollte auf der Oberfläche eine Landschaft vorstellen, die aus dem flachen Lande bis in das höchste Gebirg sich erhob 36,8,7 TuJTgb 10.12.17B23,309,23 Bertuch 8.4.13LA I 11,102,8 Anz:Mechels Höhenkarte öfter zugl in geol-mineralog Sicht; einmal in scherzh PersonifizierungDie Hügel und G., welche diese Moorfläche [Franzensbader Moor] umgeben, sind sämmtlich aus der Urzeit N9,78,8 Kammerbg [1808]In dem Oberamt Sonneberg sind die vordern und niedern G. .. Sand und Thon .. Hinter .. Sonneberg .. sind die G. Thonschiefer N10,136,18u21 MinThür[mBez auf die ständig zunehmende Sammlung des Jenaer Mineralog Museums] Die sämmtlichen G. Deutschlands kommen nach und nach mit ihren Suiten und Umgebungen dergestalt häufig an, daß man nicht weiß, wo man sie einquartiren soll B19,465,23 Voigt 1.12.07N13,369,9 Min Geol Plp [Zit s v Esel GWB Sp462,42] B5,221,27 Merck 14.11.81
γ als Teil der vor Augen liegenden Landschaft, bes als blickbegrenzende Horizontkulisse; mehrf charakterisiert als ‘entfernt, fern, nah, (licht)blau, klar, schön’ uä; je einmal im Vergl u bildhaften ZshgFrüh wenn Thal, Gebirg und Garten | Nebelschleiern sich enthüllen 4,109 Vs 1Selz .. eine glückliche Gegend .. Der Rhein und die klaren Gebürge in der Nähe, die abwechselnden

[Bd. 3, Sp. 1154]
Wälder Wiesen und .. Felder, machen dem Menschen wohl B4,65,23 ChStein 25.9.79gegen Südost hat das Auge die unendliche Fläche des Elsasses zu durchforschen, die sich in immer mehr abduftenden Landschaftsgründen dem Gesicht entzieht, bis zuletzt die schwäbischen G. schattenweis in den Horizont verfließen 27,327,21 DuW 10Aussicht auf .. die Savoyer und Walliser G. [Savoier und Wallisgebürge B4,99,11 ChStein 28.10.79] .. Der Montblanc, der über alle G. [Gebürge B4,99,13 ebd]  des Faucigni ragt, kam immer mehr hervor 19,228,17u20 BrSchweiz II[G u Passavant am Vierwaldstätter See] die Zukunft lag so wunderbar unerforschlich vor ihnen, wie das Gebirg in das sie hineinstrebten 29,119,28 DuW 18T2,89,4u14 v 26.8.9730,107,21 ItR2,65 SchwagKronos 16 in bildkünstlerischer Darstellung; einmal symbolhaftIm höheren Alterthume schmückte man nur öffentliche Gebäude durch mahlerische Darstellungen .. so wurden .. wohl auch .. Landschaften angebracht, Häfen, Vorgebirge, Gestade, Tempel, Haine, G. 491,173,3 Üb:Zahn,Ornamente PompejiDer Regenbogen über grünendem Gebirg .. erinnert uns an jenen ersten Aufblick einer bessern Zeit 53,217,22 Bilder am Hause G-s48,125,11 u 128,1u25 Üb:Hackert,Landschaften [wohl G] als Bezugspunkt in Lage- u Ortsbeschreibung, in Wdgn wie ‘in der Nähe, am Fuße, jenseits des G-s’, ‘nach dem, gegen das G. (zu)’ uä[Faust mBez auf geplante Landgewinnung:] Ein Sumpf zieht am G. hin 151,1 Faust II 11559als er [Wilh] sich dem flachen Lande wieder näherte, und am Fuße des G-s .. ein heiteres Landstädtchen liegen sah 21,140,20 Lj II 3[mBez auf Italienreise] Ich .. erinnere mich der schönen Tage jenseits der G. B9,168,2 AnnaAm 14.12.89[Blick vom Straßb Münster] westwärts, nach dem G. zu, finden sich manche Niederungen 27,230,7 DuW 9Die Sonne war noch eine Viertelstunde vom Gebürge [G. Werth2], als wir [Werther mit zwei Begleiterinnen] vor dem Hofthore anfuhren AA20,8 Werth1 IT2,4,13 v 14.3.90T2,85,3u8u13 v 25.8.977,172,21f DivNot Israel iWüste
b als eine durch charakterist Merkmale geprägte, vom Menschen (mühsam) genutzte Region; öfter mit Attribuierungen wie ‘rauh, wüst, graus, unwegsam, unwirtbar, unzugänglich, tief, still, einsam, waldig, heiter’; gelegentl in vergleichendem Zshg
α als Landschafts- u Naturraum, bes im Hinblick auf Klima, Bodenbeschaffenheit, Vegetation, Tierwelt, auch im Kräftespiel der Natur; mehrf in vergleichendem Zshg; einmal im ausgeführten Bild personifiziertAuf dem flachen Lande empfängt man gutes und böses Wetter, wenn es schon fertig geworden, im G. ist man gegenwärtig, wenn es entsteht 30,18,15 ItRKloster Grab .. oberhalb zum Fruchtbau so leichter Boden, als man im Gebirg nicht erwarten sollte N10,108,17 AusTeplitz[Reineke zu Bellyn:] laßt die Gräser und Kräuter | .. euch schmecken; es bringen diese G. | Manche Gewächse hervor, gesund und guten Geschmackes ReinF VI 170Seine [des Genius] eigenen Kräfte sind’s, die sich im Kindertraum entfalten, im Jünglingsleben bearbeiten, bis er stark und behend wie der Löwe des G-s [Gebürges Var] auseilt auf Raub 37,151,3 Von dtBaukunst 1773[betr polit Lage vor dem Abschluß des Neutralitätsabkommens zw Frankr u Preußen] Das französische Ungewitter streift noch immer jenseit des Thüringer Waldes hin, wir wollen das Gebürge, das uns sonst die kalten Winde schickt, künftig als eine Gottheit verehren, wenn es diesmal die Eigenschaften einer Wetterscheidung hat B11,144,6 Schiller 30.7.9630,35,6 ItRB21,353,14 Sartorius [19.7.10] K251,249,14 Wj III 13 [für:ὄρος] 411,315,20 Ilias Ausz 20 mit stärkerer Betonung des Stimmungsgehaltes, vor allem in poetisierender Naturschilderung; als Wohn- u Wirkungsstätte von Geistern, zauberischen Wesen, (antiken) NaturgottheitenDas volle warme Gefühl meines Herzens an der lebendigen Natur .. .. Ungeheure Berge umgaben mich .. die Flüsse strömten unter mir, und Wald und Gebürg [Gebirg Werth2] erklang .. Vom unzugänglichen Gebürge [G. Werth2] über die Einöde .. bis ans Ende des unbekannten Ozeans, weht der Geist des Ewigschaffenden AA60,1u10 Werth1 IWelch eine Welt, in die der Herrliche [Ossian] mich führt .. Zu hören vom Gebürge [G. Werth2] her, im Gebrülle des Waldstroms, halb verwehtes Aechzen der Geister aus ihren Hölen AA100,9 Werth1 II[nach einem thür Sagenmotiv] Nun saus’t es und braus’t es, das wüthige Heer, | In’s weite Gethal und G. 1,206 Der getreueEckart 18[mBez auf Idyllendichtung] Dich grüßen kindlich des Gebirgs Najaden 16,210 Maskenz 30.1.02 Vs 21251,151,18 Wj III 624,7,21 Wj I 1
β als Siedlungs-, Lebens- u Aktionsraum des Menschen; einmal in personifizierter Vorstellung[Phorkyas zu Helena:] So viele Jahre stand verlassen das Gebirg [Thal-Gebirg 151,1 Faust II 8994], | Das hinter Sparta nordwärts hin sich zieht, | .. Dort hinten im G. [Gebirgthal 151,1 Faust II 8999] hat ein kühnes Volck | Sich angesiedelt .. | Und unersteiglich feste Burg sich aufgethürmt 152,102 Faust II VarAus den G-n vernimmt man Klagen über Klagen wie dort Nahrungslosigkeit überhand nehme 24,377,12 Wj II 7Glücklicherweise haben die Einwohner der Gebürge in ihrer Dürftigkeit immer mehr Energie als der Ackerbauer unter bessern Umständen, sie erhalten ein Gefühl von Selbstständigkeit und Freyheit A1,358,31 Votum 20.2.[85]Er [Wilh] fühlte zum erstenmale, wie angenehm und nützlich es sein könne .. [als Kaufmann] bis in die tiefsten G. und Wälder des festen Landes Leben und Thätigkeit verbreiten zu helfen 22,124,15 Lj IV 19[Wilh mBez auf die Ankündigung einer Komödienaufführung:] Wie! .. in diesen einsamen G-n [Gebürgen 51,190,17 ThS III 1], zwischen diesen undurchdringlichen Wäldern hat die Schauspielkunst einen Weg gefunden, und sich einen Tempel aufgebaut? 21,136,24 Lj II 312,2 JeryBätely RegiebemB4,104,15 ChStein 28.10.79N10,109,22 AusTeplitz251,127,27 Wj III 5 als geol-mineralog Betätigungsfeld, bes als Fundort sammlungswürdiger Mineralien; auch iZshg mit bergbaulicher Nutzung[Wilh zu Montan:] so wärst du .. zwischen den G-n zur Kenntniß der G. gelangt? 24,49,15f Wj I 4[mBez auf die Aufsätze ‘Zur Kenntnis der böhmischen Gebirge’ N9,5ff] Sechs Wochen in Carlsbad mußten meine alte liebevolle Behandlung der böhmischen G. wieder anregen B31,50,18 Leonhard 8.1.19 KIch besitze die wichtigsten Tyroler Mineralien .. auch habe aus den euganäischen G-n .. einige Beyspiele mitgebracht B46,131,15 Cristofori 2.11.29 KN13,391,5 MinGeol PlpB4,247,19 Merck 3.7.80A(LA I 1,94,16) 1. NachrBergbIlmenau 24.2.85 [G/Voigt BergwKomm] als Kriegsschauplatz 152,237,31 Faust II Plp
γ als erlebter, bereister od durchwanderter Landschafts-

[Bd. 3, Sp. 1155]
raum (auch iZshg mit geol-mineralog Erkundung), vielfach iS einer schwer zugängl Gegend, als zu ersteigende Höhe, zu überwindendes Hindernis; öfter in Wdgn wie ‘in das G. hineindringen’, ‘das G. be-, er-, über-, durchsteigen, durchstreichen, durchwandern’ uä; bes in Wiedergabe persönl Reiseeindrücke; auch im Bild[Iph zu Thoas:] Was nennt man groß? .. | Wird der allein gepriesen? .. | Der, einen sichern Weg verachtend, kühn | Gebirg’ und Wälder durchzustreifen geht, | Daß er von Räubern eine Gegend säubre? Iph2 1906Nun zogen wir durch waldige G. [im Saargebiet], die demjenigen, der aus einem herrlichen fruchtbaren Lande kommt, wüst und traurig erscheinen müssen, und die nur durch den innern Gehalt ihres Schooses uns anziehen können 27,330,27 DuW 10man hatte sich vorgenommen, [auf der Jagd] weit in das Gebirg hineinzudringen 18,316,26 NovSie [kriegerische Vorhut der Israeliten] rotten sich zusammen und ziehen wirklich das Gebirg hinauf [vgl 4.Mos 14,40u44] 7,168,19 DivNotÜber das Tyroler Gebirg bin ich gleichsam weggeflogen B8,37,9 Weim Freunde 1.11.861,282 Euphrosyne 31B34,10,8 Zelter 9.11.20B9,218,18 Herder uFr 10.8.90B6,72,25 ChStein 21.10.82
δ als bevorzugter (selten abschreckender) Aufenthaltsort, als Rückzugs-, Zufluchtsgebiet, Ort der Besinnung u Erholung; vielfach mBez auf persönl ErfahrungenNun kann man endlich, nach überstandener Sommerhitze, wieder Athem holen! Ich habe mich aus dem tiefen Rom auf die heitern G. [nach Frascati] gemacht B8,264,4 Schnauß 1.10.87seine [des Bergsekretärs JCWVoigt] Frau, die über den Entschluß sich im Gebürge festzusetzen kranck worden war, oder sich kranck stellte B9,161,6 CarlAug 5.11.89daß ein unterjochtes Volck sich in tüchtigen Überresten ins Gebirg zurückzieht .. bis es Gelegenheit findet seine Unterdrücker zu vertreiben 421,302,1 NationDichtk NeugriechVolksl Plp[Faust:] Verstehst du, was für neue Lebenskraft | Mir dieser Wandel in der Öde schafft? .. [Meph, spöttelnd:] Ein überirdisches Vergnügen! | In Nacht und Thau auf den G-n liegen, | Und Erd’ und Himmel wonniglich umfassen, | Zu einer Gottheit sich aufschwellen lassen Faust I 3283 ~ Fragm 1955[aus Ilmenau an ChStein] Lieber Engel, für den ich nicht lebe, | Zwischen den Gebürgen leb’ ich für dich 51,65 Ach, so drückt 4B28,181,11 Willemer 11.7.1717,33,6 TriumphEmpfindsamk III27,336,10 DuW 10B23,191,11 Zelter 3.12.12 [Zit s v Frühlingsanfang] in bildkünstlerischer Darstellung, auch in Berührung mit γMitten im rauhen Gebirg glänzt der anmuthige Scheinknabe [Mignon], von Sturzfelsen umgeben 24,355,7 Wj II 7491,310,9 TischbeinsIdyllen 2 uö(selten)
GWB Angebirge GWB Basaltgebirge GWB Brockengebirge GWB Eisgebirge GWB Erzgebirge GWB Fichtelgebirge GWB Fichtengebirge GWB Flözgebirge GWB Frühgebirge GWB Ganggebirge GWB Gipsgebirge GWB Granitgebirge GWB Grenzgebirge GWB Grundgebirge GWB Harzgebirge GWB Hauptgebirge GWB Himalajagebirge GWB Hochgebirge GWB Hügelgebirge GWB Kalkflözgebirge GWB Kalkgebirge GWB Mandelsteingebirge GWB Marmorgebirge Mittel- Mond- Muschelkalk- Porphyr- Quarz- Rhön- Riesen- Sandsteingebirge Sandgebirge Schal- Schiefer- Schnee- Schweizer- Sieben- Taunus- Thüringerwald- Tonschiefergebirge Tongebirge Übergangs- Urgranitgebirge Urgebirge Vor- Wacken- Wald- Wallis- Wolken- Zwischen- Tal-G. mittelgebirgigSyn zu 1 Bergmasse GWB Fels, Felsen Felsgestein Felsmasse Gebirgsart GWB Gesteinmasse GWB Gestein Stein zu 2 Berg Berggegend Bergkette Bergland Bergreihe Gebirgsgegend

Eva Beck

 

  Gipsgebirge Gesteinsformation aus Gips[zur Geologie Thüringens] Egalität des Gypsgebürges N13,361,10 MinGeol Plp
Syn Gipsformation Gipslager Gipsschicht

Brigitte Mattausch