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Syn Gefolge Dienerschaft |
| 1) der gefolgsmann eines fürsten auf kriegsfahrten und reisen, mhd. auch ingesinde, her-, hof- und haimgesinde: [Bd. 5, Sp. 4109] unz Ulix gesindin einen der Kernær gesint (gefolgsmann des kärnt. herzogs auf der reise). frou Jeschût diu wol gevar dô sprach zer küniginneder marcgrâve Ekewart: 2) kriegsleute, truppen, vgl. das neutr. gesinde nr. 2: hertzog Steffan gesind lagen zu Weiszenhorn. Nürnb. chron. 1, 36, 1; (man) zog auff Hatuan zu 3) in kirchlicher anwendung, anhänger, jünger: ahd. ther diufeles gisindo (Judas). 4, 12, 42; sîne (des teufels) gesinden. fundgr. 1, 17, 8; die zwêne gotes gesinde. exodus 138, 3 Diemer; schau auff die lehre nun, die welche wir befinden bei den rechten Christgesinden. 413; ein mercklicher unterscheid zwischen einem irrdisch- und himlische gesienden, zwischen einem, so der welt, und einem, der dem herrn Christo seine ritterdienste geleistet. bericht vom leben Taubmanns 76.4) hausgenosse, vgl. hausgesinde th. 4, 2, 667, nr. 2 am ende: (wagen) dâ man ûffe fuorte wîb unte chint der fremden und der gesinden. j. Titurel 5958; swelch sæleger dâ (im himmel) gesinde wirt. (der meister) bei seinen lehr-gesinden (lehrlingen). 5) diener, knecht, dienstbote: es sein etliche gesindt und dienst also fahrlässig. narrenschiff 736 Scheible; merkwürdig anklingend noch bei Göthe: ein herre mit zwei gesind,
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