| Netz-Navigator | |||||||
| GWB darob (Bd. 2, Sp. 1078) | DWB worob (Bd. 30, Sp. 1465) | ||||||
1 darüber, vor allem iVbdg mit Verben der emotionalen Reaktion; einmal relat: worüber Ich sagt’: hinaus ihr Narren! — | Sie ärgerten sich drob | .. Der Abschied der war grob 3,192 Parabol,Valet 14 daß er [Pyrrhus] .. so gesäubert sich der schönen Hermione zum tugendlichen Gemahl anbeut, d. Menelaus und Helene jubiliren AAJw3,108,21 FGA Pyrrhus 16,124 HSachsPoetSdg 36 151,1 Faust II 9556 131,172 ProlHalle 1811 Vs 3 uö 2 deswegen, deshalb, darum, dafür, auch relat: weswegen, weshalb, wofür Dein Purpur [der Rose] ist aller Ehren werth | Im grünen Überkleide; | D. das Mädchen dein begehrt, | Wie Gold und edel Geschmeide 1,173 Blümlein Wunderschön 24 [üb das Gedicht ‘Der Wandrer’] du wirst unter der Allegorie Lotten und mich, und was ich so hunderttausendmal bey ihr gefühlt erkennen .. D. solls euch aber heilig seyn B2,106,3 Kestner 15.9.[73] [der Held im Himmel] Viele Frauen hast und Ruh im Hause, | Werth daß man d. das Paradies gewinnt 6,250 Vs 44 DivParadies B2,97,1 Kestner [Mitte Jul 73] B10,194,14 Meyer 15.9.94 uö vgl zu 1 darüber zu 2 dafür darum deshalb dessentwillen deswegen 1) vgl Adelung2 1,1401: “Hochdeutschen Ohren ein Ärgerniß, außer in dem Niedrig-Komischen.”
| [Bd. 30, Sp. 1466] schwäb. 6, 443 (neben worob bei dem gleichen autor [1644] ebda) und altertümelnd noch bei (s. u. 2 b). mit der wendung ins interrogative, relative und indefinite demonstrativem darob entsprechend, in der bedeutung 'worüber' und 'weswegen', eine enge sachliche beziehung darstellend, oft mit kausalem unterton. beschränkten gebrauchs und zumal in moderner sprache nur poetisch. 1) interrogativ. direkt: worob erfreuet, betrübt ihr euch so sehr? t.-ital. 2 (1702) 1376b. indirekt: er (der wind) fragt ein heiligtum, worob es sinnt, 2) relativ. a) in der beziehung auf ein substantiv des übergeordneten satzes: die speise, worob mir ehedessen eckelte, esse ich jetzund mit lust t.-ital. 2 (1702) 1376b; denn donnerglocken könnt ich läuten, b) auf eine ganze satzaussage bezogen: ich sah, warob noch jetzt mein herz erschauert was ich in toller wut c) in relativischer verknüpfung zweier sätze, als konjunktion kausaler bedeutung: er ist (bei einem raufhandel) umb seine gesunde gliedmassen kommen, worob er nun ... ein ... gebrechlicher mensch bleiben musz com. v. stud. leben (1657) K 3a; da hört ich von ihm, der am klippengestad ... 3) indefinit: sich worob erfreuen ... betrüben etc. in vece ob etwas t.-ital. 2 (1702) 1376b.
| ||||||
| © 2010 by Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier Home | Impressum | Kontakt | |||||||