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 GWB bestatten (Bd. 2, Sp. 516)   LothWB bestueden (Bd. 1, Sp. 39a) 
  bestattenvon 14 Belegen die Hälfte im Vers u in poetischer Prosa
a begraben, beisetzen; mehrf mit Betonung des Feierlichen der Handlung; je einmal idVbdgn ‘zu Grabe, zur Erde b.’[Phorkyas zu den Zwerggestalten mBez auf das Opfer Helenas:] Den Teppich breitet .. hin, | Damit das Opfer niederkniee königlich | Und eingewickelt, zwar getrennten Haupts sogleich, | Anständig würdig aber doch bestattet sei [Damit sie .. Zur Grabes Ehre gelange leider allzufrüh 152,100 Var] 151,1 Faust II 8946Nach einer thränenvollen Nacht fiel die Sorge, die geliebten Reste [Ottilies] zu b., Charlotten anheim 20,407,12 Wv II 1823,280,26 Lj VIII 9ReinF I 254 metaphor 151,345 Faust II Nachl Abschied 13
b für das Aussetzen der Toten im FreienDie seltsame Art [der Parsen] ihre Todten zu b.1) leitet sich her aus eben dem übertriebenen Vorsatz die reinen Elemente nicht zu verunreinigen 7,21,16 DivNot ÄltPerser
vgl beerdigen begraben beisetzen
1) vgl FA3,333: “Nach Chardin .. übergeben die Parsen ihre Toten auf hohen Türmen den Raubvögeln zum Fraß .. um eine Verunreinigung der Elemente durch die Leichen zu vermeiden ..”

Wolfgang Herwig

 

  bestueden [bətuədən; Imperf. ech bətíət; Ptc. bətùət D. Si.] refl. v. sich verheiraten: et as nach kän ârem bestuet gen es ist noch niemand arm verheiratet worden. Get än bestuet, da get än veruet; sterft än, da get än gelueft wird man verheiratet, so wird man verachtet (so wird Böses von einem gesagt); stirbt man, so wird man gelobt. — hess. 396 sich bestatten; schwäb. 1, 935 bestatte 2 b.; s. a.  DWB Gr. Wtb. 1, 1658. Wurzel: Stätte (locus).

[Bd. 1, S. 39b]