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| GWB bestatten (Bd. 2, Sp. 516) | DWB bestäten (Bd. 1, Sp. 1655) | DWB abstatten (Bd. 1, Sp. 126) | |||||||||||||||||
a begraben, beisetzen; mehrf mit Betonung des Feierlichen der Handlung; je einmal idVbdgn ‘zu Grabe, zur Erde b.’ [Phorkyas zu den Zwerggestalten mBez auf das Opfer Helenas:] Den Teppich breitet .. hin, | Damit das Opfer niederkniee königlich | Und eingewickelt, zwar getrennten Haupts sogleich, | Anständig würdig aber doch bestattet sei [Damit sie .. Zur Grabes Ehre gelange leider allzufrüh 152,100 Var] 151,1 Faust II 8946 Nach einer thränenvollen Nacht fiel die Sorge, die geliebten Reste [Ottilies] zu b., Charlotten anheim 20,407,12 Wv II 18 23,280,26 Lj VIII 9 ReinF I 254 uö metaphor 151,345 Faust II Nachl Abschied 13 b für das Aussetzen der Toten im Freien Die seltsame Art [der Parsen] ihre Todten zu b.1) leitet sich her aus eben dem übertriebenen Vorsatz die reinen Elemente nicht zu verunreinigen 7,21,16 DivNot ÄltPerser vgl beerdigen begraben beisetzen 1) vgl FA3,333: “Nach Chardin .. übergeben die Parsen ihre Toten auf hohen Türmen den Raubvögeln zum Fraß .. um eine Verunreinigung der Elemente durch die Leichen zu vermeiden ..”
| 1) weidmännisch, den hirsch, das wildschwein bestäten, einbestäten, in seinem lager aufspüren, franz. détourner, découvrir le lieu de repos du cerf, en marquer l'enceinte. 3, 671: man zeucht an einem morgen fr als es nun am morgen tag wart, [Bd. 1, Sp. 1656] 2) einen sohn oder eine tochter in ehestand oder geistlichen stand bestäten: bestätter münich, caplan. 3, 671; zum babst ich euch bestetten thu. 3) bestätet sein unschuld. Esop 92b; bestäten mit dem aid den frid. chron. 392; mit dem aid auf har und prust bestätten als recht ist; das bundnus ward mit brief und siegel bestettet. chron. 223b. 4) ein eigen, gut, pfand bestäten; ich wil bestäten sein reich. Jerus. 1, 14a; weiter wolt es (die einzufordernde abgabe) der keiser nit besteten. chron. 252b. 5) mit im selben das bestättet (ausmacht), er mit augen schöner frauwe nie gesehen hett. Bocc. 1, 92b; den waren glauben in uns bestetten. 3, 111b; und hab das bestetet durch das gemain gebet. augensp. 34a; als ich geschriben hab bestetet, bedeutet das wort bestetet als vil als zugelassen und approbiert nach gemainem teutsch der instrumenten, so man schreibt bestetet und confirmiert. verst. 8a; theten auch disen brief bestäten. 6) darumb musz ich auch hie besteten 7) einige schreiben bestaten, und 2116, neben bestätigen, bestatten: der groszen tugend ruhm, der Römer strenge thaten,
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