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 FindeB rât (Bd. 1, Sp. 281)   Lexer rât (Bd. 2, Sp. 347)   BMZ rât (Bd. 2, Sp. 577b) 
 NLexer FindeB rât stf. (BMZ II. 577b) gen. ræte, s. v. a. Lexer rât. mit ræte Walth. 30,11 ( von Lachmann tæte vorgeschlagen, ebenso Aw. 1,38 ; Wack. u. Rieger halten an ræte fest, vgl. die einl. zum Walth. XXXVI). in der formel volge, volget mîner ræte Parz. 499,26. Gudr. 591, 4. Ms. ( H. 1,315 b . 3,342 b . Msf. 94,5 ) will Lachmann den gen. pl. von rât stm. erkennen, während Wack. u. Rieger ( a. a. o. XXXVII) den gen. od. dat. sing. von rât stf. annehmen. vgl. Lexer hîrât;

 

 Lexer NLexer FindeB rât stf. gen. ræte Gr. 1,677. vgl. hîrât (u. tagerât?). völlig sicher steht das fem. beim simplex nirgends. zu Walth. 30,11 dâ man eteswenne hovelîchen tæte mit gebærde, mit gewisser rede, mit ræte hat Lachmann in der anm. nicht ohne grund tæte vorgeschlagen. auch altd. w. 1,38 mit manecvalter ræte truoc er diz vruo und spæte darf man tæte vermuthen. fester zu stehen scheint: si wurden des zu rät und plyben daran stät Wigamur 3956. komen von des tievils râte (: hæte) Maria, fundgr. 2,177, 7. wol ze râte (: tæte) Lampr. Alex. M 1 . 3150; aber die reimverbindungen beweisen in diesen gedichten nichts. vollends die stellen, in denen ræte mit volgen verbunden auftritt, werden alle als genetive pluralis aufzufassen sein. dâ volget ich der wîsen ræte MS. 1, 169. b. volgent miner ræte das. 1, 176. b. nu volge mîner ræte Parz. 499,27. vgl. Ls. 3,219. volge niht valscher ræte das. 3,205. jâ volge ich iwer ræte Nith. 56,3 u. s. w.