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 FindeB môraz (Bd. 1, Sp. 249)   RhWB More II (Bd. 5, Sp. 1292) 
 More II das zu provenz. amora ‘Brombeere’, altfrz. moure ‘Maulbeere’ (vgl. mhd.  Lexer môraz,  Lexer môrz,  Lexer maraz,  Lexer môrat m. Maulbeerwein, lat. moratum) gehörende Wort ist nach Wk. Schwarzbeere im alten Teile des Kurtrierischen ö. Trier bis Bernk einschl. verbr., u. zwar mār, meist Pl. t. -rən (im folg. sind die Formen des Pl. genannt, da der Sg. äusserst selten angewandt wird) Trier-Beschd Büdlich Geisf Lorschd Naurath Prostr Pölert Raschd, Wittl-Platten, in Bernk durchweg; m(ă)rən Trier-Detzem Clüsserath Fell Föhren Heidenbg Longuich Kirsch Riol Schweich, Wittl-Dirschd Dodenbg Dusemond Hetzerath Piesport Pohlb Sehlem Salmrohr, Bernk-Bollenb Berglicht Burgen Erden Gornhsn Gräfendhron Hunolst Lösnich Merschd Zelting; -- Bernk-Andel Dhron Filzen Mülh Neumag; mādən Bernk-Gornhsn Haag Heinzerath Hirzlei; -- Trier-Beuren; -ę- Trier-Trittenh Hermeskeil; -ă- Trier-Thörnich, Bernk-Horath; mărdəln Trier-Becond Fastrau Leiwen Mehring, Wittl-Rivenich, Bernk-Maring Noviand; mādərn Bernk-Bollenb Wederath; mərn Wittl-Salmrohr; mənən Wittl-Esch; mainən Bernk-Wintrich; mętərn Trier-Trittenh; māγərn Bernk-Kesten; mǫurən Bernk-Hunolst; mǫuərn Wittl-Monzel; măwən Trier (o. O.); māwərn Bernk-Graach Morschd; dann aus br:mbər u. mrən gemischt mbərn Trier-Cönen; mrbəln Wittl-Altrich; mrmərn Trier-Issel Liersbg OBillig (-m-); mmbərn Koch-Bertrich, Trier-Conz Euren Igel Wasserliesch, Saarbg-Tawern f.: Brombeere [die Br.hecke in den Geb. vielfach statt Marendorn, –heck auch Bräməldorn (-mər-, Bromb-).