| | More II das zu provenz. amora ‘Brombeere’, altfrz. moure ‘Maulbeere’ (vgl. mhd. Lexer môraz, Lexer môrz, Lexer maraz, Lexer môrat m. Maulbeerwein, lat. moratum) gehörende Wort ist nach Wk. Schwarzbeere im alten Teile des Kurtrierischen ö. Trier bis Bernk einschl. verbr., u. zwar mār, meist Pl. t. -rən (im folg. sind die Formen des Pl. genannt, da der Sg. äusserst selten angewandt wird) Trier-Beschd Büdlich Geisf Lorschd Naurath Prostr Pölert Raschd, Wittl-Platten, in Bernk durchweg; m(ă)rən Trier-Detzem Clüsserath Fell Föhren Heidenbg Longuich Kirsch Riol Schweich, Wittl-Dirschd Dodenbg Dusemond Hetzerath Piesport Pohlb Sehlem Salmrohr, Bernk-Bollenb Berglicht Burgen Erden Gornhsn Gräfendhron Hunolst Lösnich Merschd Zelting; -- Bernk-Andel Dhron Filzen Mülh Neumag; mādən Bernk-Gornhsn Haag Heinzerath Hirzlei; -- Trier-Beuren; -ę- Trier-Trittenh Hermeskeil; -ă- Trier-Thörnich, Bernk-Horath; mărdəln Trier-Becond Fastrau Leiwen Mehring, Wittl-Rivenich, Bernk-Maring Noviand; mādərn Bernk-Bollenb Wederath; mərn Wittl-Salmrohr; mənən Wittl-Esch; mainən Bernk-Wintrich; mętərn Trier-Trittenh; māγərn Bernk-Kesten; mǫurən Bernk-Hunolst; mǫuərn Wittl-Monzel; măwən Trier (o. O.); māwərn Bernk-Graach Morschd; dann aus br:mbər u. mrən gemischt mbərn Trier-Cönen; mrbəln Wittl-Altrich; mrmərn Trier-Issel Liersbg OBillig (-m-); mmbərn Koch-Bertrich, Trier-Conz Euren Igel Wasserliesch, Saarbg-Tawern f.: Brombeere [die Br.hecke in den Geb. vielfach statt Marendorn, –heck auch Bräməldorn (-mər-, Bromb-). |
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