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 ElsWB verwileⁿ (Bd. 2, Sp. 815a)   RhWB verweilen (Bd. 9, Sp. 379)   PfWB ver-dulden (Bd. 2, Sp. 1149) 
  PfWB  RhWB verwileⁿ [fərwílə Su. Ruf. Obhergh. Dü. Str. Han. Betschd.; fərwilə Bf. K. Z. Lützelstn.] refl. sich unterhalten, verweilen, die Zeit mit irgend einer Beschäftigung herumbringen. Wënn das Kind e par Stückler Holz het, kaⁿⁿ’s sich e ganzi Stund mit v. Dü. So, do kanns diʰ jetz v., wënn dis Brokörwl voll Ërbseⁿ reins! Ingenh. Wie kaⁿⁿs du dich nur am eso Drëck v.! Bf. Du bis e waʰres Kind, an ere jedeⁿ Blum kanns du dich v. Lützelstn.Basel 114. Bayer. 2, 890.

 

  PfWB  ElsWB ver- weilen: 1. sich v. a. wenn de Bu sich noch e biss'che v. kinnt, dat is de lewendig Unruh; der Jagdhund verweilt, hat Spur Rhfrk. — b. ich ha mich jet verwilt etwas aufgehalten, etwas verspätet MüEif. — 2. eine Sache v., zu lange hinziehen, zu spät beachten Prüm, Eup, Aach.

 

   ver-dulden schw.: sich v. 'bei einer langwierigen Arbeit oder in einer langweiligen Situation viel Geduld aufbringen', sich vedulle [KL-Hirschhn, verbr. NWPf GH-Kand Schandein Sprachsch. 16]; vgl. (sich) dulden 2, PfWB verweilen, PfWB gedulden. Ich kann mich stunnelang dran v. [ GH-Kand]. Südhess. II 472.