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 ElsWB verwichseⁿ (Bd. 2, Sp. 786b)   PfWB ein-reiben (Bd. 2, Sp. 811)   PfWB ein-weichen (Bd. 2, Sp. 841) 
 verwichseⁿ 1. hastig essen, mit grosser Esslust verzehren, namentlich leckere Speisen allg. E Haseⁿpfëffer v. Iʰ mein, mⁱr könnteⁿ jetz wuʰl so-n-e fīn Mümpfele mit eⁱnander v. Horbg. 2. prügeln allg. ‘Eine verwixe’ Str. JB. XI 121. — Bayer. 2, 842.

 

   ein-reiben st.:
1. wie schd., einreiwe, in-, en-, s. PfWB ein-1 u. PfWB reiben, in Fügungen wie: die Haut (die Bruscht) einreiwe [ GH-Kand, allg.]; die Hoor (mit Bumad) enreiwe [ FR-Bockh]; vgl. PfWB einschmieren 1. Mer muß de Gaul met Stäineel 'Petroleum' inreiwe, daß'n die Micke net steche [ KU-Schmittw/O]. Wammer die junge Bäim met Speck inreibt, gihn die Hase net dron [ebd.]. Reib dein Maul met Dauwedreck in, dann wachst der Schnorres besser [ebd.]. Wammer sich mit Ämetzespiritus inreibt, helft's for de Rheimatis [ ZW-Battw]. Ich reib mich mit Schnee in, dann werren mei Hänn widder waarm [verbr. Gal]. —
2. übertr.
a. 'prügeln'. Sell ich der de Buckel (die Haut, de Hinnere) einreiwe? [GH-Zeisk, verbr.]. Er kriet de Kopp ingeribb [ PS-Burgalb]. —
b. Schläge e. 'Schl. ohne Schmerzäußerung hinnehmen'. Er hot sein Schlää ingerebb [KU-Schmittw/O, verbr.]. — Vgl. PfWB einbrennen 1 b, PfWB -brocken 2 b, PfWB -halten 4, PfWB -henken 2 c, PfWB -huschen, PfWB -leuchten 1, PfWB -pfeffern 2, PfWB -salzen 2 b, PfWB -schenken 2 a, PfWB -schmieren 2, PfWB -seifen 3, PfWB -speichen 2, PfWB -stecken 5, PfWB -tunken 2 b, PfWB -wärmen 2, PfWB -weichen 2, PfWB -wichsen, PfWB -wickeln 2 b. Weitere Syn. s. PfWB verhauen. — Südhess. II 117/18; RhWB Rhein. VII 266/67; ElsWB Els. II 219; Bad. I 661.

 

  -weichen schw.:
1.
a. 'im Wasser aufweichen', vom Schmutz in der Wäsche, auch von harten Lebens- und Futtermitteln und vom Saatgut, einwääche, in-, enwaaiche, s. PfWB ein- u. PfWB weich [verbr.]; die Wäsch einwääche [VPf, verbr.]. Stripp dein dreckiche Kläirer aus, ich wäiche se gleich in [ KU-Schmittw/O]. Volksmed.:

[Bd. 2, Sp. 842]
Uf e Schwäre 'Geschwür' schläät mer Gäißemilch met'me engewäächde Milchbreetche [ WD-Niedkch]. Heit owend missen mer noch Olichkuche inwaaiche [ Gal-Obl], inweeche [ Gal-Dornf]. De Duwaksame werd zum Vorkeime eingewäächt [verbr. VPf]. —
b. 'die Erde durchweichen', nach einem Regen. Des war e gurer Reche: querchhandtief hot's eingewäächt [ NW-Gimmdg]. —
2. eine e. 'einen Hieb versetzen'. Dem han ich äni ingewäächt [ ZW-Mittb]; vgl. PfWB einreiben 2. — Südhess. II 153/54; RhWB Rhein. IX 365; ElsWB Els. II 783; Bad. I 668. —