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 ElsWB wëbeⁿ (Bd. 2, Sp. 779a)   RhWB Webervogel (Bd. 9, Sp. 325)   PfWB weben (Bd. 6, Sp. 1110) 
  wëbeⁿ [wápə Steinbr.; wáwə Dollern Felleri.; Part. kəwápt Dollern] 1. sich hin und her bewegen, mit Händen und Füssen zappeln, am Boden liegen und mit Händen und Füssen kurze lebhafte Bewegungen machen. 2. weben, s. webeⁿ. — Bayer. 2, 830.

 

  NRhWB Weber-vogel Düss-NKassel m.: der Vogel Weberknecht.

 

   weben schw. (st.):
1. 'ein Gewebe herstellen', wewe (wwə) [mancherorts, Altenhofer 11 Castleman Zwbr. 30 Christmann Kaulb 10 Heeger Südostpf. 9 Henn Mda.-Int. 100 Mang 91, 95, 143

[Bd. 6, Sp. 1111]

Müller Dietschw 71 Schneckenburger 23 Lambert Penns 178 Krämer Gal 239]; Part. Perf. geweebt [Kaislt Krämer Gal 239], gewäiwt [ HB-Breitft], gewoob [Henn Mda.-Int. 100]; Zs.: PfWB ein-, PfWB verweben. RA.: werke un w. 'tätig und wirksam sein' [ KU-Schmittw/O]. BR.: Wenn die Spinne fleißich wewe, gibt's schön Wetter [ LU-Opp]. a. 1537: Ein stücklin tuch zu dischtuchern geweben [SpeyTreudInv.]. —
2. 'hin- und herbewegen', z. B. als Unart des Pferdes [KU-Bedb PS-Schmalbg Beam Penns 109]. —
3. 'verprügeln'. Wenn denne ihr Saddonn (Satan) sich jetzde nochemohl beij uns hennerm Huss bligge lißd, werder awwer gewäbbd! [Glass 121]; Syn. s. PfWB verhauen 1. — Mhd. wëben 'hin- und herfahrend sich bewegen; weben' ( Lexer Lexer III 718/19). — RhWB Rhein. IX 322; LothWB Lothr. 533 webben 'schlagen', 539 wewen 'weben'; ElsWB Els. II 779 wëben, weben, ALA I 142; Hess.-Nass. IV 559/60.