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 ElsWB wie (Bd. 2, Sp. 778a)   PfWB ob (Bd. 5, Sp. 189)   PfWB irgend-wie (Bd. 3, Sp. 1308) 
  PfWB  PfWB  LothWB  LothWB  RhWB  RhWB wie [wìə O.; we unbetont M.; wìə u.Gereuth; wi, bei energischer BetonungU.;u.ziemlich unterschiedslos neben einander K. Z.] 1. wie, in Fragen und Ausrufungen: W. geʰt's, w. steʰt's? allg. Oft umschrieben, um Missverständnissen vorzubeugen, weil w. auch »wo« bedeuten kann (s. Bed. 4), z. B. uf was für eⁱn Art? od. Was het r gemacht, dass er ... od. Wi het r siʰ gschickt, dass ... Hf. ‘Viä hat sitär diä zit so vis blaicht sinä hoor!’ Landsman Lied. 82. In Vergleichungen: Er macht (geberdet sich) w. e Narr allg., w. nit gscheidt Dü. Str., gschid K. Z.; er duet w. nix Gscheidts Bf. s is (aˡs) w. verhëxt Katzent. Bf.; w.-n-e ... w. ein, eine Katzent.; w.-n-r ebd.; w. ’s w. es Dü. s rëjⁿt, un wi! es regnet sehr heftig Str. Vgl. wisseⁿ. s. auch JB. VII 187 ff. 2. als, nach Komparativen, auch verstärkt aˡs w. Wh. 3. Conj. während, als. W. iʰ noch e Bue bin gewën K. Z., gsin Str. ‘Allwi ihr do gebabbelt henn’ Str. 1836 JB. XX 58. 4. weil Z. Lohr. W. ich jetz am Waʰleⁿ (s. d.) bin, ze will ich aʰ rëcht waʰleⁿ Lohr. 5. wo (welches unüblich ist) Str. K. Z. W. rumerts in welcher Gegend? Er weiss nit, w. nüs un w. on K. Ingenh., w. anneⁿ Hf. = er weiss sich nicht zu raten und nicht zu helfen. Wenn sich der Arzt nach der Beschaffenheit des Urins erkundigen will mit der Frage: Wi is s Wasser?, so kann er sicher sein, dass er die Antwort bekommt Inger (unter) dr Bettlad! oder ähnlich. Fragt er aber: Wi sieʰt s Wasser? so wird er richtig verstanden Hf. W. geʰs anne? Str. 6. Relat. welcher, –e, –es u. Pl. welche (aber weder M. noch Wh.; das Relativpron. welcher ist ganz unüblich. Hes denne Apfl gësseⁿ, w. ich dⁱr gën hab? Str. Is dis dini Frau, w. dort geʰt? ebd. Der Mann, w.

[Bd. 2, Sp. 778b]
ich s Hus von ⁱʰm kauft hab Hf. Dr Stock, w. r Schläg [ʿSlak] met behummeⁿ het Ingenh. Der Kërl, w. s Meiel e Kind vom het Melsh. ‘Sin d’ Stüdente wie studiere’ Stosk. 53. 7. ob (selten). Ich weiss nit, w.-d-r hint noch kommt Hf. 8. je — je. W. nicher [nìχər = näher], w. gschwinder Katzent. W. eʰnder, w. liewer Katzent. Dü. Str. Z. W. länger, w. liewer Hf. W. meʰʳ, w. besser K. Z. ‘wie witer wie liewer’ Lustig I 133. s. auch die Bedeutungsberührungen mit wo und wü. — Basel 315. Bayer. 2, 827.

†‘

 

   ob Konj.:
1. als Einleitung von indirekten Fragesätzen und Sätzen, die Ungewißheit oder Zweifel ausdrücken, ob [mancherorts, Müller Dietschw 53], eb [verbr., Lambert Penns 46 Krämer Gal 157]; s. F.; Ich will siehe, eb er

[Bd. 5, Sp. 190]
kommt [ HB-Nd'bexb]. Ich will emol frooche, eb mer des derfe [ BZ-Dierb]. Mer wees net, wem mer draue kann! / Un eb mer uns die Waahret secht [Birmelin Penns Gezw. 31]. a. 1335: oder eb sie nûth schirmen sllen [Vergleich zwischen Walram v. Zweibr u. d. Graf v. Zweibr-Bitsch]. a. 1360: vnd fragte der vorgenante herre Alhelm denselben schulteissen vnd hubner, abe in kentlich were, das ... [PfWeist. 421 (FR-Eppst)]. —
2. 'wenn, im Falle daß'. a. 1293: also, ebe der herre da von niht lassen wollte [SpeyUrk. 134/35]. a. 1293: eb er das niht dête [SpeyUrk. 134]. a. 1338: wonen vnde bliben, die wil sie lebet, ob sie wil [OttbgUrkb. 403]. —
3. bei Vergleichen in der Verbindung mit als2 [vereinzelt]; häufiger (und wohl altmundartlicher) hierfür: wie wann, als wann, als wie (s. PfWB wie). Sie han immer so geduu, als eb se'n net kenne däde [ KL-Schallodb]. Er is gelaaf, als ob de Deiwel hinnerm her gewest wär [ KL-Ottb]. —
4.
a. als Bestätigung in Verbindung mit und. Un ob! [verbr.]. Hoschde des gelese? - Un ob ich des gelese han! [Kaislt]. —
b. als Einleitung von Befehlen. Ob de gleich gehscht! 'Mach, daß du gehst!' [Schandein Sprachsch. 84]. Eb de hergehscht!, Zuruf an den Hund zu kommen [ BZ-Gossw]. — F.: Wie die historischen und die auslandspfälzischen Belege zeigen, ist die Form eb, die ohne erkennbare räumliche Trennung neben der seltener gemeldeten Form ob bezeugt ist, in der Mundart seit alters verwurzelt und auf mhd. eb, ebe, öbe ( Lexer Lexer II 127/28), eine Nebenform zu obe, rückführbar. Vor anlautendem Vokal des folgenden Wortes wird b häufig zu w, z. B. ewwer 'ob er' [Müller Dietschw 27], ewwich 'ob ich' [ BZ-Dierb]. In Verbindung mit du findet sich mancherorts Einschub von s, sch: ebsde 'ob du' [vereinzelt], ebschde [Schandein Bav. IV,2 242], in Verbindung mit ihr, n-Einschub': ob-, ebner 'ob ihr' [mancherorts]. — Südhess. IV 1036; RhWB Rhein. VI 314; LothWB Lothr. 117; ElsWB Els. I 6.

 

 -wie Adv.: wie schd. 's werd schun irchendwie gehe [ PS-Lu'wink]. 's Fenschter war i. verkeilt odder verklemmt [Feierowend Nr. 28/1965, S. 4]. Südhess. III 908; Rhein. III 1096 Z. 15.