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 ElsWB Rëgeⁿtropfeⁿ (Bd. 2, Sp. 763b)   ElsWB Rëgeⁿwëtter (Bd. 2, Sp. 882a)   PfWB Regen-wetter (Bd. 5, Sp. 456) 
  PfWB  RhWB Rëgeⁿtropfeⁿ m. wie hochd.; s. den Kinderspruch unter Rëgeⁿ.

 

  PfWB  RhWB Rëgeⁿwëtter [Rákəwatər S. bis sü. v. Co.; Rájə-, Rǽjə- nö. davon; Ránə- Aschb.] n. Regenwetter. Ër macht e Gsicht wie vierzeʰⁿ (drei Sier.) Tag R. traurig, böse Su. Dr (er) is dumm wⁱe sibeⁿ Tag R. Schlierb., wi vier Tag R. Hlkr., wi drei Ta R. Altw. Ër is dümmer aˡs sechs Taj R. Bf., [sìwə Ták Ruf.], dummer aˡs nün Tau R. K. Z. [Tù pì tùmər às næin Tá Ránəwatər Aschb.] ‘Bi dem isch Rejewetter’ er sieht ärgerlich aus Str. JB. XI 111. Er luejt wi nün (od. sechs) Ta R. Str. ‘der e Gsicht wie drei Dah Rejewetter derzue het gschnitte’ Froelich Holzh. 11. Ähnl. Dehli. JB. XI 39.

 

  -wetter n.: wie schd., -wedder, -werrer, -weller, s. PfWB Regen u. PfWB Wetter [verbr.]; in der südl. VPf Syn. zu PfWB Regen 1, vgl. K. 315; Zs.: Sakramentsregenwetter. 's gebbt glei (ball) R. [LA-Nd'hochstdt, verbr.]. 's fahrt mit R., s. PfWB fahren 5 c [ LA-Birkw]. Bei R. verderbt de Kleesome gere [ KU-Schmittw/O]. Do g'heert warem R. driwwer (auf die Saat) [ LA-Nd'hochstdt]. Numme kän R. in die Bliet (Rebblüte) nein! [ LA-Mörzh]. RA.: Der macht e G'sicht wie drei Daa Reenwerrer 'ein

[Bd. 5, Sp. 457]
mürrisches, trübseliges Gesicht' [KB-Biedh, verbr., auch Auslandspfälzer, Otterstetter 260, 264], wie siwwe Daach R. [LU-Limbghf, WD-Niedkch LA-Nd'hochstdt Reichard Penns 216], wie acht Daa R. [ KL-W'lein]. Wann der lacht, gebbt's R., dass. [ PS-Zesbg]. Der esch so dumm wie drei Dag R. [ BZ-Dernb, NW-Kallstdt]. Der is mer so lieb wie drei Daa'e R. 'zuwider' [ KU-Schmittw/O]. Zu einem, der an einer Arbeit dauernd etwas auszusetzen hat, sagt man: Mach du R.! [ LA-Mörzh]; oder: Wind kann er mache, awwer kän R. [ GH-Vollmw]. WR.: Regnet's em Parre uf's Buch, gibt's R. genug [ SP-Mechth]. Weitere WR. s. PfWB Regen 1, PfWB regnen 1. Volksgl.: »Wenn jemand beim R. stiehlt, und der Fußstapfen wird herausgeschnitten, und in den Schornstein gehenkt, so welkt der Dieb nach und nach, wie sein Fußstapfen im Schornstein« [Journ. 1790 142 ff.]. Zum Volksgl. s. auch PfWB Regen 1. KR.: R. weit fort, Sunne, Sunne weit her! [ LA-Maik], ... do her! [ LA-Mörzh GH-Leimh]; vgl. PfWB Sonne. Die Kinder stellen sich in den Regen und singen: R., mach mich groß (naß), ich bin e klääner Stumbe [ BZ-Annw, PS-Erfw]; oder: R., mach mich naß, hab kän Penning Gäld im Sack [ PS-Erfw]. Rechewerrer, Schlouse; / Die Buwe hän kän House; / Die Märe hän kän Reck, / Die stinken wie die Beck [ BZ-Albw]. Rechewedder, Troppe, / Mei Vadder will mich kloppe, Forts. s. PfWB Mauseloch 1 [ LA-Nd'hochstdt]. Südhess. IV 1314; RhWB Rhein. VII 248; ElsWB Els. II 882.