Trëchter [Traχtər Roppenzw. Pfast. Heidw. Banzenh. Obhergh. Osenb. Su. Orschw. Hlkr. Dü. Hindish.; Tráχtər Wittenh. Lutterb. Hüss. Dollern M. Logelnh. Co. Horbg. Rapp. U.; Trǽχtər Str. Büst Wh.; Trátər Geisp.; Trǽtər Dehli.; Pl. ebs., nur Trǽχtərə Büst, Trǽtərə Dehli.; Demin. Traχtərlì Banzenh., Traχtərlə Heidw. Dü., Tráχtərlə Wittenh. U.] m. 1. Trichter. Nimm deⁿ T., wënn d eps in d Butëll schütteⁿ wiˡˡˢt! Brum. Bi mancheⁿ Kindern het mr deⁿ Nürnberjer T. nötig Dehli. ‘Trachter vel Napf, kannite, cantharus’ Herrad 200ª. ‘Nit sol man gedencken, das der vatter den sun härab geloszen hab uff disz erdtrich in einem trächter’ Geiler P. II, 94. ‘trächter infundibulum’ Dasyp. ‘Infundibulum der trächter ob der mülen, darein man die frucht schüttet’ Gol. 232. ‘ein trächter un entonnoir’ Martin Coll. 180. ‘Andere (Studenten) lagen auff dem Boden vnnd liessen sich (Wein) einschütten als durch einen trächter’ Mosch. I 435. ‘Druf sehn Si s Ayedum vom Wanzenauer Schulz, wo e-n-unbändje Trechter (Nase) krumm stehn het ghet im Gsicht’ Pfm. III 4. 2. Kopf. Dëʳ het oʰ keⁱⁿ kleineⁿ T. Obhergh. — Basel 82. Bayer. 645. | | PfWB Trichine driχīn, tri- , meist Pl. -nə(n) durch Einführung der amtlichen Fleischbeschauung in die MA. eingedrungen (mdl. Rip, Nfrk Finne) f.: nach dem Nhd. |
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