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| ElsWB Tappeⁿ (Bd. 2, Sp. 700a) | PfWB Pfote (Bd. 1, Sp. 870) | |||||||||||||||
1. 'Tierpfote', Pot (pōd) [fast allg. nördl. u. mittl. WPf, Einzelbelege für südl. WPf u. nördl. VPf], Put (pūd) [ RO-Rehborn Odh]; vgl. PfWB Tape. Zuruf an den Hund: Gebb mer dei P.! [verbr. WPf]. SprW.: Die Katz fallt immer uf die Pode, von einem Menschen, der nie um eine Ausrede verlegen ist; auch als RA.: Der is wie e Katz, er fallt immer uf die Pode (s. 2 a) [WPf]. Zs.: PfWB Hasen-, PfWB Katzen-, Marder-, PfWB Wolfspfote. — 2. 'Hand des Menschen'. a. scherzhaft, auch verächtlich von unschönen, plumpen, dreisten Händen; sich die Pode verbrenne, auch übertr. [allg.]. Du dei Pode eweg! [KB-Kriegsf, verbr.] Zs. PfWB Linkspfote. — b. 'die verbundene Hand'. Er hat e Pode (Sing.!) [ HB-O'bexb]. — c. e Pot mache 'die Spitzen aller Finger einer Hand zusammenlegen' [verbr. WPf]. Mei Hänn sein so steif, ich kann ke P. mache [ RO-Als]. Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger mit den Spitzen zusammengelegt bilden e Petche (Pedel) [allg.]. Eine mit den drei Fingerspitzen genommene kleine Menge Salz ist e Petche Salz; [Bd. 1, Sp. 871] vgl. PfWB Prise. Beim Kartenspiel der Kinder bekommt der Verlierer e Petche, d. h. einen Schlag mit dem Kartenbündel auf die zusammengelegten Fingerspitzen [Kaislt]; vgl. PfWB Pfötchens. — 3. 'fußähnlicher Teil an Geräten'. a. an Koch- und Bratgefäßen, vgl. PfWB Pfotenhafen. a. 1746: 1 Suppenpfanne mit poten [Kurpf. 941 (KU-Einöll)]. — b. am Anker, vgl. Abb. 5 u. 6. — 4. 'halsstarriges Tier'. Der Pode! [ HB-O'bexb]. — F.: Fast allg. f.; m. ist nur für LU-Alsh und HB-O'bexb belegt (hier in spezieller Bed., s. 2 b u. 4). — RhWB Rhein. VI 791; Saarbr. 157; Bad. I 215; Hess.-Nass. II 622 Pfote, Pfotevoll.
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